Das passende WordPress-Theme – ein essentieller Erfolgsfaktor

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Was ist ein WordPress-Theme?

Wenn Sie sich mit der Erstellung einer Website in WordPress beschäftigen, begegnet Ihnen der Begriff Theme immer wieder. Doch was ist ein WordPress-Theme eigentlich und wofür können Sie es nutzen?

Gefällt Ihren Besuchern das Design Ihrer Website, werden sie länger dort verweilen – und im besten Fall auch wiederkommen. Mit einem passenden WordPress-Theme gestalten Sie Ihre Website auch ohne Programmierkenntnisse in einem ansprechenden Design. Bei WordPress-Themes handelt es sich um vorgefertigte Website-Layouts, bei denen die Anordnung von Elementen, Schriftart und Farbgestaltung bereits weitestgehend definiert sind, sich aber noch individuell Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen anpassen lassen. Pro Website entscheiden Sie sich für ein Theme, welches den Anforderungen Ihres Webprojektes entspricht.


WordPress-Themes installieren: Die Zielgruppe

WordPress-Theme vs. WordPress-Template

Zwei Begriffe in WordPress verwirren angehende Nutzer häufig: Theme und Template (auch WordPress Vorlagen). Beide hängen eng zusammen und werden oftmals synonym verwendet. Im Grunde jedoch bezeichnen diese beiden Dinge unterschiedliche Funktionsbereiche innerhalb der WordPress-Website.

  • WordPress-Themes sind für das komplette Design Ihrer WordPress-Website verantwortlich. Dazu zählt, neben dem grundlegenden Aufbau der Website, die Darstellung von Farben, die Position von Überschriften und Text, Seitenleisten und Menüs, die Hintergrundgestaltung von Fuß- und Kopfzeile, der Hauptseite und aller anderen Abschnitte. Ein Theme ist also eine umfangreiche Muster-Website, die an ein Content-Management-System angebunden ist.
  • Ein WordPress-Template hingegen bezeichnet die einzelnen Inhalts-Musterseiten, die sich je nach Inhalt auch äußerlich voneinander unterscheiden können. Typische Seiten, die auf einem Template aufbauen, sind beispielsweise Blogseiten, Archive, der Webseitenbereich mit Pressemitteilungen oder einer Download-Bibliothek sowie auch Kontaktseiten, auf denen beispielsweise ein Kontaktformular eingebunden sein kann.

Sie installieren also mit einem Wordpress-Theme das grundlegende Layout für Ihre Website und individualisieren danach mit Templates Ihre Inhalts-Seiten.


Welches WordPress-Theme passt zu meinem Webprojekt?

Je nach Art des Webprojektes haben Sie die Auswahl aus verschiedenen Themes, die jeweils für bestimmte Arten von Websites optimiert sind. So können Sie sich etwa für ein Magazin-Theme entscheiden, für ein klassisches Blog-Thema oder aber für eine minimalistische Foto-Seite.

Folgende drei Fragestellungen beeinflussen die Wahl eines WordPress-Themes maßgeblich:

Was ist Ihre Zielgruppe?

Dabei sollten Sie nicht nur die Inhalte, sondern auch das Design der Website bzw. des WordPress-Blogs auf Ihre Zielgruppe ausrichten. Fragen Sie sich also im Vorfeld, wen genau Sie mit Ihrer Internetpräsenz ansprechen wollen. Dadurch können Sie das Layout auf Ihre Zielgruppe abstimmen und die Nutzererwartungen perfekt erfüllen. Ein Mode-Blog spricht zum Beispiel ganz andere Menschen an als eine Website, die sich dem Motorsport widmet.

Um die eigene Zielgruppe bzw. die Leser genauer zu definieren, hilft es im Vorfeld, eine sogenannte Persona, also einen typischen Vertreter Ihrer Zielgruppe zu erstellen. Folgende Fragen helfen Ihnen dabei:

  • Wie alt ist Ihr typischer Käufer / Leser?
  • Ist Ihre Persona männlich oder weiblich?
  • Was sind die typischen Hobbys?
  • Welche Vorlieben hat Ihr Zielgruppenvertreter?
  • Welchen Beruf oder Bildungsstand hat die Person?

Haben Sie diese Fragen beantwortet, können Sie sich ein ungefähres Bild von Ihrer Zielgruppe machen. Mit diesem Wissen steht einer passgenauen Gestaltung Ihres Webauftritt nichts mehr im Wege.

Welche Struktur soll Ihre Webseite haben?

Neben der Zielgruppe beeinflusst auch die geplante Struktur der Website die Wahl des WordPress-Templates. Zwar lassen sich die vorgefertigten WordPress-Designs im Nachhinein weitestgehend angleichen, doch mit dem jeweiligen Theme für WordPress wird auch die Grundstruktur der Website festgelegt. Daher sollten Sie vor der Auswahl des Designs entscheiden, wie Ihre Website aufgebaut sein soll:

  • Soll im Kopfbereich ein großes Titelbild zu sehen sein oder nur eine schmale Leiste?
  • Sollen die Menüs (via Drop-down-Menü) ausklappbar sein?
  • Wie sollen die Seitenleisten auf der Website gestaltet sein?
  • Sollen die Beiträge klassisch untereinander oder als Raster präsentiert werden?
  • Wieviel Platz wird für Widgets und andere Add-ons gebraucht?

In Verbindung mit dem Wissen um die Zielgruppe und der Zielsetzung Ihres Webprojekts wählen Sie das WordPress-Theme so gezielt und mit vollständiger Nutzerorientierung aus.

Welche Kategorien gibt es bei WordPress-Themes?

Für jedes Projekt und jedes Thema ist bei WordPress ein passendes Theme verfügbar. Hier eine Auswahl zur Orientierung:

  • Blogs, Corporate Blogs
  • Online-Magazine
  • Foren
  • Corporate und Firmen-Websites
  • Onlineshops (WordPress WooCommerce Themes)
  • Verkaufsoptimierte Landing Pages
  • An Themen orientierte Themes (z. B. Food Themes, Photography Themes)
  • An Branchen orientierte Themes (etwa für Architekten und andere Berufsgruppen)

WordPress-Themes installieren: Template-Wahl

Kostenfreie versus kostenpflichtige WordPress-Themes: Ein Vergleich

Vor einigen Jahren war der Preis noch ein gutes Indiz für die Qualität eines WordPress-Themes. So hatten kostenfreie Templates häufig zu Recht einen schlechten Ruf: Bestenfalls waren sie nur mangelhaft programmiert, schlimmstenfalls waren sie ein Trojanisches Pferd, das fleißig Nutzerdaten sammelte. Doch diese Zeiten sind heute glücklicherweise vorbei. Inzwischen ist eine rege WordPress-Community entstanden, die mit Leidenschaft tausende hochwertige und trotzdem kostenfreie Themes entwickelt. Wer also nach „free wordpress themes“ sucht, wird fündig.

Kostenlose WordPress-Themes sind für ein begrenztes Budget ideal, zeigen aber häufig Grenzen auf. Abgesehen von der Qualität der Codierung, die möglicherweise nicht den Anforderungen entspricht, riskieren Sie bei der Verwendung eines kostenlosen Themes, dass es nicht regelmäßig aktualisiert und keine technische Unterstützung durch den Autor garantiert wird. Premium-Themes hingegen sind dynamisch und bieten in der Regel mehr Funktionen. Für viele Websites ist ein kostenloses Theme völlig ausreichend, zumal es bei Bedarf mit Plugins aufgerüstet werden kann. Wer sich diese Arbeit jedoch ersparen möchte, kann auf ein kostenpflichtiges Theme zurückgreifen.

Kostenpflichtige Themes (Premium-Themes) gibt es mittlerweile zu günstigen Preisen. Die Vorteile solcher Themes sind:

  • Regelmäßige Updates: Die dauerhaften Optimierungen und Aktualisierungen durch die Anbieter von Premium-Themes ermöglichen es Ihnen, stets aktuelle Sicherheitsstandards zu genießen.
  • Individualität: Kostenfreie Themes in hochwertiger Qualität sind beliebt und kommen dementsprechend oft zum Einsatz. Wer ein kostenpflichtiges WordPress-Theme kauft, wird sich daher von anderen Websites abheben.
  • Anleitung: Zu einem kostenpflichtigen Theme gehört häufig auch eine technische Anleitung der Entwickler, die erklärt, wie die technischen Möglichkeiten optimal genutzt werden können sowie ein Support. Bei kostenfreien WordPress-Themes ist dies eher selten der Fall.

Trotz vieler Vorteile sind jedoch auch einige Aspekte zu berücksichtigen, die unter Umständen gegen den Kauf eines Premium-Themes sprechen können:

  • Preis: Ein kostenpflichtiges Theme kann je nach Anspruch und Funktionsumfang teuer sein. Die Preisspanne reicht hier von ca. 30 bis 500 Euro.
  • Höherer Zeitaufwand: Die meisten kostenpflichtigen Themes erlauben dem User mehr Einstellungen und Individualisierungsoptionen. Um das Potenzial der jeweiligen Vorlage voll auszuschöpfen und den Kostenaufwand zu rechtfertigen, müssen Sie sich tiefergehend mit dem Theme auseinandersetzen.
  • Unnötige Zusatzfunktionen: Wer für ein WordPress-Theme bezahlt, erwartet selbstverständlich ein paar Extra-Features, durch die es sich von den kostenfreien Themes abhebt. Dementsprechend überfrachten die Programmierer ihre Templates gelegentlich mit Zusatzfunktionen, für die Sie aber letztendlich keine Verwendung haben und die die Website unnötig aufblähen.

Leitfaden: Schritt für Schritt zum perfekten Theme

Wie lässt sich bei dieser großen Auswahl an WordPress-Themes die perfekte Lösung für Ihre Website finden? Bei einem Theme ist es in erster Linie wichtig, dass das Design Ihren Inhalten den nötigen Schwung verleiht, sie auf allen Geräten schnell und zuverlässig reagieren lässt und dabei schnell geladen wird. Bevor Sie ein WordPress-Theme kaufen oder Ihre Zeit in die Anpassung eines solchen investieren, sollten Sie deshalb folgende Schritte berücksichtigen:

1. Erstellen Sie eine Liste der Funktionen, die Sie benötigen

Bevor Sie ein Theme auswählen, sollten Sie bestimmen, welche Funktionen für Sie und Ihr Projekt unerlässlich sind und auf welche Sie verzichten können. Wenn Sie sich am Ende für ein Theme entscheiden, sollte es nur diejenigen Funktionen aufweisen, die Ihnen bei der Erreichung der Ziele Ihrer Website direkt nützen: Überflüssige Features überladen Ihre Seite, machen sie für den Nutzer unübersichtlich und wirken sich unter Umständen auch negativ auf die Ladegeschwindigkeit aus. Dies führt zum nächsten Punkt, den es zu beachten gilt:

2. Wählen Sie ein einfaches, aber leistungsfähiges Theme aus

Beachten Sie, dass Designs mit vielen Funktionen gleichzeitig auch anfälliger für Performance- und Sicherheitsprobleme sind. Obwohl extravagante Videoplayer oder andere Funktionen zunächst verlockend erscheinen, können Sie die Seitenperformance empfindlich beeinträchtigen.

Das liegt vor allem darin begründet, dass viele Entwickler von WordPress-Themes Codes aus dem Internet für die Erstellung der Vorlagen nutzen: Der Schwerpunkt wird bei diesen meist nur auf die Realisierung bestimmter Funktionen gelegt, nicht aber auf die Performance (also etwa auf die Ladegeschwindigkeit der späteren Website).

3. Wählen Sie ein Responsive-Theme aus

Um zu gewährleisten, dass Ihre Website auch auf Mobilgeräten korrekt angezeigt wird, sollte Ihr WordPress-Template in jedem Fall responsive sein. Nur so werden die Inhalte für jedes Display-Format ideal skaliert und problemlos auf Smartphone, Tablet und Desktop-PC dargestellt. Heutzutage ist dies unerlässlich.

4. Behalten Sie Farbwahl und Schriftart im Auge

Bei der Farbwahl gilt ebenso wie bei Funktionsumfang: Weniger ist mehr. Wählen Sie also ein Wordpress-Theme mit einem Farbschema, das nicht nur zu Ihrem Webseiten-Thema, sondern auch zur Farbgestaltung Ihres Logos passt. Generell ist auch ein Theme mit hellem Farbschema zu bevorzugen: Untersuchungen zum Nutzerverhalten auf Webseiten haben ergeben, dass Seitenbesucher Webseiten mit hellen Farben häufiger und länger besuchen als solche mit vorwiegend dunklen Farbvarianten. Das mag auch darin begründet liegen, dass ein dunkles Design Inhalte nicht immer gut lesbar ausspielt.

Ähnliche Regeln gelten auch für die Schriftart Ihres Themes: Die Fonts sollten deshalb möglichst schnörkellos und sowohl thematisch als auch farblich auf das Gesamtdesign angepasst sein.

5. Sorgen Sie für eine hohe Ladegeschwindigkeit

Nicht nur Ihre Seitenbesucher profitieren davon, wenn alle Inhalte schnell angezeigt werden:  Auch die Positionierung in den Google-Suchergebnissen verbessert sich mit einer schnell ladenden Seite. Wenn die Besucher Ihres Blogs oder Online-Shops positive Erfahrungen mit der Ladezeit Ihres Internetauftritts machen, verbringen sie auch mehr Zeit auf der Seite.

Vor allem drei Eigenschaften eines WordPress-Themes können die Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen:

  • zu viele Plug-ins (welche den Funktionsumfang erweitern)
  • großformatige Bild- und Video-Dateien
  • eine technisch nicht auf Geschwindigkeit optimierte Programmierung

Um die Ladezeit eines Themes vorab zu überprüfen, können Sie den Pingdom-Website-Geschwindigkeits-Test nutzen: Im Textfeld geben Sie einfach die URL der Demoversion des Themes ein und lassen die Geschwindigkeit testen. Die bei der WordPress-Community beliebten Templates bieten dabei in der Regel gute Performancewerte.


WordPress Themes wählen

Zusätzliche Entscheidungskriterien: Administration, Sicherheit & Co.

Neben den bereits genannten Punkten, können weitere Faktoren die Entscheidung für ein WordPress-Theme beeinflussen. Dazu gehören:

  • Administrationsbereich: WordPress ist in der Regel benutzerfreundlich – achten Sie also auch darauf, dass Sie Änderungen im Theme intuitiv und unkompliziert vornehmen können. Sollte ein WordPress-Theme auch ein Demo zum Administrationsbereich anbieten, sollten Sie dies also unbedingt vorab testen.
  • Sprachen: Es ist empfehlenswert, das Theme passend zu der mit WordPress verwendeten Sprache auszuwählen. Haben Sie als Sprache beispielsweise Deutsch in WordPress festgelegt, sollte das gewählte Theme ebenfalls Deutsch unterstützen.
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Die gezielte Optimierung einer Website und ihrer Inhalte für eine bessere Positionierung in den Google-Suchergebnissen wird durch eine SEO-freundliche Theme-Programmierung erleichtert. Ob Google Chrome oder Firefox: Mit MozBar oder SEO Site Tools können Sie diesen Gesichtspunkt bei Template-Demos prüfen.
  • Sicherheit: Ob ein Theme den Sicherheitsstandards genügt und ausreichend geschützt ist, lässt sich bereits in den User-Kommentaren zu den einzelnen Template-Angeboten herauslesen, denn auf technische Fehler und Sicherheitslücken wird in Foren und User-Bewertungen hingewiesen. Themes, die kaum genutzt werden, sind prinzipiell also eher zu vermeiden bzw. gründlich vorab zu prüfen.

Prinzipiell gilt: WordPress-Themes sollten Sie nur von vertrauenswürdigen und seriösen Portalen herunterladen: Dort, wo sich die besten Designer tummeln, die nicht nur ein Auge für Ästhetik, sondern auch für die Ansprüche und Bedürfnisse der Benutzer haben, werden Sie eine große Bandbreite an nutzerfreundlichen und sicheren Vorlagen finden. So bieten beispielsweise die Portale Templatemonster und Themeforest für jeden Geschmack und Zweck verlässliche Optionen.


Die Installation Ihres WordPress-Themes: So geht`s

WordPress selbst stellt Ihnen bereits eine Auswahl an hochwertigen Themes bereit, auf die Sie direkt innerhalb der Installation im Admin-Bereich zugreifen können. Ob ein schlichtes und platzsparendes Starter-Theme oder ein Design mit vielen optischen Highlights: Um ein WordPress-Theme für Ihre Website zu installieren, klicken Sie einfach auf Design und danach auf Themes. Dort werden Ihnen alle aktuell verfügbaren Themes angezeigt. Nutzen Sie WordPress zum ersten Mal, ist bereits beim Start ein Theme vorinstalliert. Dieses ist mit Aktiv gekennzeichnet. Wenn Ihnen eines der anderen vorinstallierten Themes besser gefällt, fahren Sie mit der Maus über das entsprechende Theme und wählen Sie Aktivieren.

WordPress-Themes installieren: Das Menü
Das WordPress-Theme-Menü mit den aktuell installierten Templates

Themes aus dem WordPress-Theme-Archiv und Admin-Bereich nutzen

Gefallen Ihnen die vorinstallierten WordPress-Designs nicht oder wollen Sie noch weitere WordPress-Themes ausprobieren? Dann durchstöbern Sie das WordPress-Theme-Archiv. Dort gibt es viele WordPress-Themes kostenlos. Sie finden das Archiv entweder auf der WordPress-Website oder direkt in Ihrem Admin-Bereich. Klicken Sie dafür im Theme-Menü oben auf die Schaltfläche Hinzufügen.

Dort können Sie auch nach Themes suchen, indem Sie einfach Begriffe eingeben, die beispielsweise zur inhaltlichen Ausrichtung Ihrer Website passen. Sie können jedoch auch gezielt nach Funktionen filtern – zum Beispiel dann, wenn Sie schon klar definierte Vorstellungen davon haben, wie Ihre Website aufgebaut sein soll. Dafür klicken Sie oben auf Nach Funktionen filtern. Dann wählen Sie verschiedene Aspekte aus, etwa die Anzahl an verfügbaren Spalten, Farben oder bestimmte Hintergründe. Zusätzlich können Sie Angaben zur thematischen Ausrichtung Ihrer Website machen, um dazu passende Vorschläge zu erhalten.

WordPress-Themes-installieren: Das WordPress-Theme-Archiv
Das WordPress-Theme-Archiv im Admin-Bereich

Wenn Sie mit der Maus über ein Theme fahren, können Sie sich eine Vorschau anzeigen lassen. Haben Sie sich für ein Design entschieden, klicken Sie an der gleichen Stelle auf Installieren. Sie finden das Design anschließend im Theme-Menü neben den anderen bereits installierten Themes und können es dort aktivieren.

WordPress-Themes installieren: Erweiterte Suche
Nach Funktionen filtern im WordPress-Theme-Archiv

Themes aus dem Internet nutzen

Wenn Sie mit den von WordPress vorgeschlagenen Templates nicht zufrieden sind, können Sie auf eines der vielen WordPress-Themes einer Drittanbieter-Website zurückgreifen. Diese sind auf zwei Wegen installierbar:

  1. Sie laden das Theme als ZIP-Datei herunter und speichern diese auf Ihrem Computer. Anschließend gehen Sie in das Theme-Menü in WordPress, klicken oben auf Hinzufügen und im Anschluss auf Theme hochladen. Dann können Sie Ihre Festplatte durchsuchen und den ZIP-Ordner auswählen. Das Theme wird hochgeladen und automatisch installiert. Anschließend aktivieren Sie es.

  2. WordPress-Themes installieren: Themes vom Computer aus hochladen
    Themes vom Computer hochladen im Admin-Bereich von WordPress
  3. Wenn Sie mit einem FTP-Client arbeiten, können Sie das Theme auch darüber hinzufügen. „FTP“ steht für „File Transfer Protocol“. Der FTP-Client stellt eine Verbindung mit dem Webserver her – zuvor müssen Sie dazu den FTP-Client auf Ihrem Computer installieren. Sie melden sich mit den Zugangsdaten an, die Sie von Ihrem Webhoster erhalten. Um über den FTP-Client das heruntergeladene Template zu installieren, entpacken Sie zunächst die ZIP-Datei. Den gesamten Inhalt des Theme-Ordners laden Sie dann mit dem FTP-Programm in das Verzeichnis /wp-content/themes/ Anschließend zeigt WordPress das Template im Theme-Menü neben den anderen installierten Templates an und das gewünschte Theme muss nur noch aktiviert werden.
  4. WordPress-Themes installieren über einen FTP-Client
    Das Verzeichnis /wp-content/themes/ im FTP-Client aufrufen

Anpassung Ihres WordPress-Themes im Überblick

Zwar ist die Grundstruktur in den WordPress-Themes bereits vorgegeben, dennoch lassen sich die WordPress-Designs auch immer noch bis zu einem gewissen Grad individuell anpassen. Das geht im Backend über die Benutzeroberfläche – dort lassen sich grundlegende Einstellungen vornehmen. Möchten Sie umfangreiche Änderungen tätigen, können Sie das Design auch direkt im CSS-Code (kurz für: „Cascading Style Sheets“) anpassen.


Anpassung im Backend

Wenn es nur darum geht, das Hintergrundbild zu wechseln oder die Farbgebung zu verändern, können Sie Ihr WordPress-Theme ganz einfach über die Benutzeroberfläche im Backend bearbeiten. Dafür wählen Sie im Menü die Punkte Design und Themes. Beim aktuell aktivierten Theme finden Sie unten rechts den Button Anpassen, den Sie anklicken.

Anpassen-Button bei WordPress-Themes
Über den Anpassen-Button können Sie grundlegende Einstellungen für ein WordPress-Theme vornehmen.

In dem Menü sehen Sie auf der linken Seite, für welche Strukturelemente sich Änderungen vornehmen lassen. Diese können von Theme zu Theme leicht variieren, je nachdem, wie dieses für WordPress aufgebaut wurde. Im Wesentlichen sind Änderungen an folgenden Elementen möglich:

  • Website-Informationen: Bestimmen Sie den Titel und Untertitel Ihrer Website.
  • Farben: Wählen Sie Hintergrund-, Link- und Textfarbe aus.
  • Header-Bild: Fügen Sie ein neues Header-Bild hinzu. Die genaue Größe variiert von Theme zu Theme.
  • Hintergrundbild: Wählen Sie bei Bedarf ein Hintergrundbild anstatt einer einfarbigen Fläche aus.
  • Menüs: Je nachdem, wie viele Menüs das ausgewählte WordPress-Theme unterstützt, können Sie hier bestimmen, wo diese auf Ihrer Website platziert werden sollen.
  • Widgets: Hier können Sie bereits installierte Widgets hinzufügen und den Ort festlegen, wo sie auf der Website zu sehen sein sollen.
  • Statische Startseite: Hiermit legen Sie fest, ob Ihre Seitenbesucher zuerst immer eine statische Startseite erreichen sollen oder ob Sie ihnen lieber die jeweils aktuellsten Beiträge anzeigen wollen.

Anpassung über den CSS-Code

Umfangreiche Änderungen nehmen Sie direkt im CSS-Code vor. Bei CSS handelt es sich um eine Formatierungssprache für HTML-Dokumente, in der Sie beispielsweise Schriftgrößen oder die Abstände zwischen den einzelnen Elementen festlegen können. Um zum CSS-Code des aktivierten WordPress-Themes zu gelangen, wählen Sie im Backend die Menüpunkte Design und Editor aus. Allerdings sind Vorkenntnisse in CSS von Vorteil, damit das Feintuning auch reibungslos funktioniert.

CSS-Code eines WordPress-Template
Im CSS-Code lassen sich alle Feinheiten des WordPress-Themes definieren.

Der Nachteil der Änderungen mittels des CSS-Codes ist, dass die Anpassungen direkt im Theme vorgenommen werden. Bei einem Update gehen die individuellen Modifikationen verloren und müssen erneut manuell vorgenommen werden. Das ist besonders bei komplexen Bearbeitungen sehr ärgerlich und zeitraubend. Für dieses Problem gibt es daher zwei Lösungen: Einerseits können Sie sämtliche Anpassungen in ein Child-Theme auslagern, das alle Modifikationen speichert und auch bei einem Update unangetastet bleibt. Die zweite Variante führt über ein spezielles Plug-in wie etwa Simple Custom CSS, das Ihnen erlaubt, die Änderungen auch weiterhin direkt im Backend vorzunehmen. Bei einem Update Ihres WordPress-Themes bleiben die Modifikationen erhalten.


Halten Sie Ihr Webprojekt aktuell: Infos zum Thema Updates

Wie jede andere Software auch werden Themes (und Plug-ins) für WordPress weiterentwickelt. Dabei implementieren die Entwickler neue Funktionen oder beheben bekannte Bugs und Sicherheitslücken. Dank entsprechender Updates profitiert Ihre Website nicht nur von einer verbesserten Version des verwendeten WordPress-Themes, sondern sie wird auch leistungsfähiger. Themes, die dagegen nicht regelmäßig aktualisiert werden, können zu Problemen führen – und schlimmstenfalls Ihre gesamte Seite lahmlegen.


Wann steht ein Update bereit?

Sie brauchen nicht alle paar Tage auf der Website der jeweiligen Entwickler nachzuschauen, ob eine verbesserte Version Ihres WordPress-Themes zur Verfügung steht. Loggen Sie sich einfach in Ihr WordPress-Backend ein. Hier sehen Sie als Menüpunkt den Reiter Aktualisierungen. Ist eine neue Aktualisierung verfügbar, taucht neben diesem Reiter ein roter Kreis auf, den Sie gar nicht übersehen können. Im Kreis wird die Anzahl der verfügbaren Updates angezeigt. Klicken Sie nun auf Aktualisierungen, um in Erfahrung zu bringen, für welche WordPress-Themes (und auch Plug-ins) Updates bereitstehen.


Wie werden Updates installiert?

Die Plug-ins und Themes aktualisieren Sie über das Backend. Nachdem Sie Aktualisierungen angeklickt haben, können Sie die dort aufgelisteten Themes und Plug-ins mit einem weiteren Klick markieren. Haben Sie alle gewünschten Komponenten markiert, brauchen Sie nur noch auf Plug-ins aktualisieren zu klicken. Anschließend werden die ausgewählten WordPress-Themes und Plug-ins automatisch aktualisiert und Sie können sich entspannt zurücklehnen – bis Ihnen eine Nachricht angezeigt wird, dass alles erfolgreich aktualisiert wurde und Sie mit WordPress weiterarbeiten können.

Im Backend werden alle möglichen Updates für WordPress Themes und Plug-Ins aufgelistet
Eine Übersicht der möglichen Aktualisierungen finden Sie im WordPress-Backend

Ein WordPress-Theme löschen: So geht‘s

Erfahren Sie in unserem Video-Tutorial, wie Sie ein WordPress-Theme ganz einfach löschen.


WordPress-Themes wiederherstellen: So geht‘s

Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie ein WordPress-Theme wiederherstellen.


WordPress-Themes installieren: Fazit

Wahl des passenden WordPress-Themes: Checkliste

WordPress ist ein mächtiges Content Management System, welches mit dem richtigen Theme für jedes Webprojekt geeignet ist. Die Installation ist einfach und die Bedienung intuitiv.  

Hier noch einmal in Kurzform die Checkliste zur Wahl des perfekten Themes für Ihren erfolgreichen Webauftritt:

  • Überlegen Sie sich, welche Zielgruppe Ihr gewünschtes WordPress-Theme ansprechen und welche technischen Anforderungen es erfüllen soll.
  • Nutzen Sie bereits vorinstallierte Themes oder wählen Sie Templates aus dem Theme-Archiv von WordPress aus.
  • Im Internet finden sich unzählige weitere kostenlose oder auch kostenpflichtige Themes, die Sie auf Ihren Webspace hochladen und verwenden können.
  • Anpassungen nehmen Sie entweder im Backend oder direkt im CSS-Code vor.
  • Achten Sie darauf, Ihre Themes regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen, um Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten.