Ihr Spiel mit Freunden nach eigenen Regeln spielen: Ein eigener Server macht das möglich. Sie legen fest, wer mitspielt, welche Mods laufen und wie Ihre Spielwelt aussieht. Die passende Hardware selbst anzuschaffen und rund um die Uhr zu betreiben, kostet Geld und erfordert technisches Wissen. Wenn Sie einen Game-Server mieten, übernimmt STRATO den Serverbetrieb: Ihr Spiel bringen Sie selbst mit.
Für das Game-Server Hosting stehen bei STRATO zwei Wege bereit: der günstigere V-Server oder der Dedicated Server, bei dem Ihnen die komplette Serverleistung allein zur Verfügung steht. Beide geben Ihnen vollen Root-Zugriff und damit alle Administrationsrechte, sodass Sie das System an Ihr Spiel anpassen. Wie flüssig das Spielerlebnis ausfällt, hängt vor allem von der Rechenleistung ab: Je mehr Freunde gleichzeitig mitspielen, desto mehr Arbeitsspeicher braucht der Server für niedrige Latenzen. Geht an der Hardware etwas kaputt, ersetzt STRATO sie ohne Zusatzkosten – Ihr Spieleabend läuft weiter.
Windows oder Linux – Sie wählen Ihr System
Public Server für alle oder Clan Server für Ihre Gruppe
Einen eigenen Gameserver mieten: Die Vorteile
Auf einem öffentlichen Server geben die Betreibenden die Rahmenbedingungen vor. Ein eigener Game-Server dreht das um: Sie bestimmen sie selbst. Das zeigt sich bei der Erreichbarkeit, den Einstellungen und den Kosten.
Jederzeit ein Platz für Ihre Runde: Ihr Server läuft rund um die Uhr, und die Slots gehören Ihrer Gruppe. Sie und Ihre eingeladenen Mitspielenden kommen jederzeit rein, ohne sich um freie Plätze zu kümmern.
Passende Servergröße: Über die Zahl der Slots bestimmen Sie, wie viele gleichzeitig spielen. Schon ein kleiner V-Server trägt bis zu 16 Mitspielende, für mehr wählen Sie zusätzlichen Arbeitsspeicher.
Spielversion und Mods in Ihrer Hand: Sie entscheiden, welche Version läuft und ob Modifikationen (Mods) erlaubt sind.
Planbare Kosten statt Risiko: Sie investieren nicht vorab in teure Hardware, sondern zahlen einen festen Monatspreis. So steigen Sie günstig ein und stocken erst auf, wenn Ihre Spielrunde wächst.
Serverstandort Europa: STRATO hostet in europäischen Rechenzentren nach EU-Datenschutzrecht (DSGVO). Kurze Wege bedeuten außerdem niedrige Latenzen für Mitspielende in Europa.
Viele Multiplayer-Spiele lassen sich auf einem eigenen Server betreiben, sofern sie eine eigene Server-Software mitbringen. Wichtig ist dann, dass Server-Leistung und Spielerzahl zusammenpassen. Ihr Spiel bringen Sie mit, den passenden Server mieten Sie dazu. Die folgenden Beispiele gehören zu den beliebten Titeln und zeigen die Bandbreite der Anforderungen: vom kleinen V-Server bis zum Dedicated Server.
Minecraft: Läuft schon auf einem kleinen V-Server und eignet sich gut, um zum ersten Mal einen eigenen Game-Server zu betreiben.
ARK: Survival Evolved: Gilt als ressourcenhungrig, für große Welten passt eher ein Dedicated Server.
Palworld: Das Studio Pocketpair empfiehlt für den eigenen Server rund 16 GB Arbeitsspeicher, bei großen oder modifizierten Welten mehr.
Terraria: 2D-Sandbox, die schon auf einem kleinen V-Server flüssig läuft.
Arma 3: Taktik-Shooter, für kleine Gruppen reicht ein kleiner V-Server, ab etwa 15 Mitspielenden lohnt mehr Leistung.
Conan Exiles: Survival-Spiel, dessen Entwicklung ausdrücklich zu privaten Servern ermutigt, wahlweise auf V-Server oder Dedicated Server.
Unturned: Genügsames Zombie-Survival, das auch mit kleiner Serverleistung auskommt.
Virtual oder Dedicated Server: die richtige Wahl
Für einen Game-Server mieten Sie bei STRATO entweder einen Virtual Server (V-Server) oder einen Dedicated Server. Ein Game-Server verarbeitet ununterbrochen viele Daten. Er braucht deshalb einen schnellen Prozessor und genug Arbeitsspeicher, damit die Latenzen niedrig bleiben. Welche Variante passt, hängt von Spiel, Spielerzahl und Ihren Kenntnissen ab.
V-Server: günstig einsteigen
Ein V-Server ist Ihre eigene, von anderen abgeschottete Serverumgebung. Nur die physische Maschine teilen Sie sich mit weiteren V-Servern, was den Preis niedrig hält. Sie haben vollen Root-Zugriff und richten das System frei ein. Für kleine bis mittlere Runden reicht das aus, bei sehr vielen Mitspielenden kann die Leistung schwanken.
Dedicated Server: volle Leistung
Beim Dedicated Server gehört Ihnen die komplette Hardware allein. Das lohnt sich für große Welten und viele gleichzeitige Mitspielende. Kenntnisse in Konfiguration und Verwaltung sollten Sie mitbringen. Ein Einrichtungsassistent mit fertigen Betriebssystem-Images nimmt Ihnen die ersten Schritte ab.
Was die Latenz niedrig hält
Wie flüssig sich Ihr Spiel anfühlt, hängt an der Latenz, also der Verzögerung zwischen Eingabe und Reaktion des Servers. Neben der Serverleistung, die Sie über die Serverwahl bestimmen, zählen dabei zwei Dinge:
Anbindung: Der Traffic ist unlimitiert, beim VPS mit bis zu 400 Mbit/s und bei Dedicated Servern optional per Gigabit-Uplink mit 1.000 Mbit/s. So wird die Leitung nicht zum Flaschenhals.
Netzweg: Die deutschen Rechenzentren der Dedicated Server sind direkt an die wichtigen deutschen Internetknotenpunkte angebunden. Das hält den Weg der Daten für Mitspielende in Deutschland kurz.
Windows oder Linux für Ihren Game-Server
Als Betriebssystem können Sie Windows oder Linux einsetzen. Beide erfüllen die technischen Voraussetzungen, ausschlaggebend ist, welches System Sie sicher bedienen.
Wer Windows vom eigenen Rechner kennt, findet sich über die grafische Oberfläche schnell zurecht. Für manche Spiele gibt es die offizielle Server-Software zudem nur für Windows. Bei STRATO ist die Windows-Lizenz im Preis enthalten.
Linux ist quelloffen und meist günstiger, weil keine Lizenzgebühr anfällt. Als STRATO Kundschaft wechseln Sie jederzeit kostenlos zwischen Debian, Ubuntu und CentOS. Für den Einstieg eignen sich Ubuntu und Debian, beide sind gut dokumentiert.
Ihren Game-Server einfach verwalten
Sie behalten die Kontrolle über den Server, ohne tief in die Technik einzusteigen. Nach der Bestellung starten Sie mit einem Einrichtungsassistenten, der vorbereitete Betriebssystem-Images bereitstellt. Für den laufenden Betrieb stehen je nach System passende Werkzeuge bereit:
Grafische Oberfläche: Unter Windows verwalten Sie den Server per Remote-Desktop wie einen gewohnten PC.
Konsole: Unter Linux steuern Sie ihn per SSH über die Kommandozeile.
Plesk: Bei Dedicated Servern ist die Verwaltungsoberfläche Plesk inklusive, mit der Sie Einstellungen im Browser vornehmen.
Über den STRATO Server-Login erreichen Sie zusätzlich zentrale Funktionen wie Backups und das Rettungssystem.
Sicherheit und DDoS-Schutz für Ihren Game-Server
Wie sicher Ihr Server läuft, entscheidet vor allem die Konfiguration. Vier Dinge schützen zuverlässig: sichere Passwörter, aktuelle Updates, eine korrekt eingestellte Firewall und regelmäßige Backups. STRATO unterstützt Sie dabei: Der Monitoring Service meldet Ihnen per E-Mail oder SMS, sobald ein Dienst auf dem Server ausfällt. Startet der Server einmal nicht mehr, booten Sie mit dem inbegriffenen RecoveryManager ein Notfallsystem und reparieren ihn.
Ein Risiko betrifft alle dauerhaft erreichbaren Server: DDoS-Angriffe, bei denen Angreifende einen Server mit Anfragen überlasten, bis er ausfällt. STRATO betreibt eine speziell gegen DDoS ausgerüstete Plattform, die einen Großteil solcher Angriffe abfängt.
Installieren Sie auf Ihrem Server nur solche Server-Programme (sogenannte Dienste), die Sie auch wirklich benötigen. Jeder auf Ihrem Gameserver installierte Dienst senkt die Serversicherheit, da er eine potenzielle Angriffsfläche ist. Deaktivieren oder deinstallieren Sie darum nicht benötigte Programme. Weil Server-Programme an Ports auf Anfragen aus dem Internet warten, sind sie potenzielle Einfallstore für Angriffe jeglicher Art. Wenn Sie neben dem Game-Server keine weiteren Dienste nutzen, benötigen Sie keinen SMTP-Dienst an Port 25, den Webserver am Port 80 oder den IMAP-Port 143.
Schützen Sie vor allem Ihren Root-Server sowie Ihren E-Mail-Account. Schließlich sind nicht nur die eigenen Daten in Gefahr, wenn Dritte in Ihr System eindringen können. Vielmehr kann Ihr Server für Attacken auf andere und zum Versand von Spam-Mails missbraucht werden. Da Sie für die Sicherheit Ihres Servers selbst verantwortlich sind, kann das im schlimmsten Fall sogar Schadensersatzforderungen nach sich ziehen. Ein sicheres Root- bzw. Admin-/System-Passwort allein macht Ihren Server zwar noch nicht hinreichend sicher. Mit einer durchdachten Passwort-Vergabe schließen Sie aber eine häufig ausgenutzte Sicherheitslücke.
Wie wird mein Passwort sicher?
Verwenden Sie weder Namen von Verwandten noch Geburtsdaten. Überhaupt sind reale Wörter (auch anderer Sprachen) keine gute Wahl, weil sich solche Passwörter über sogenannte Wörterbuchangriffe herausfinden lassen.
Ein sicheres Passwort hat mindestens 12 Stellen, enthält Ziffern sowie Klein- und Großbuchstaben und einige Sonderzeichen.
Überlegen Sie sich einen einfachen Satz, den Sie sich merken können, und bauen Sie sich so eine Eselsbrücke. Zum Beispiel: „Ich wohne mit meiner Frau, zwei Kindern und dem Hund in einem Haus.“ Wenn Sie jeweils die Anfangsbuchstaben nehmen und die Zahlwörter durch Zahlen ersetzen, erhalten Sie das Passwort „IwmmF,2KudHi1H“.
Mit einem Passwort-Generator haben Sie in jedem Fall ein zufälliges und sicheres Passwort, das Sie sich dann nur noch merken müssen.
Wählen Sie unterschiedliche Passwörter für jeden Zugang.
Wechseln Sie Ihre Passwörter zudem regelmäßig.
Halten Sie Ihr Server-System ständig auf dem aktuellen Stand und führen Sie Updates immer zeitnah aus.
Windows-Server aktualisieren: Falls Sie einen Root-Server betreiben, sollten Sie Windows Server Update Services (WSUS) installieren. WSUS ist die Patch- und Updatesoftware von Microsoft, mit der Sie Ihren Windows-Server aktualisieren. Dort wählen Sie die Programme aus, für die WSUS Patches herunterladen soll.
Linux-Server aktualisieren: Das Betriebssystem-Upgrade fällt bei Linux von Distribution zu Distribution unterschiedlich aus. Unter Ubuntu bzw. Debian aktualisieren Sie zunächst die Liste der verfügbaren (Software-)Pakete mit apt-get update und führen anschließend mit dem Befehl apt-get upgrade ein Upgrade durch. Um nicht mehr genutzte Pakete zu entfernen und um Speicherplatz zu sparen, geben Sie apt-get clean ein. Weitere Informationen zu Updates finden Sie in den STRATO FAQ.
Wer Linux für seinen Gameserver nutzt, sollte zudem die aktuelle Entwicklung in einschlägigen Foren verfolgen. Aktuelle Informationen zu Updates erhalten Sie auch auf der Website Ihrer Distribution.
Eine Firewall bietet zusätzlichen Schutz gegen Angriffe aus dem Internet: Mit den richtigen Einstellungen der Firewall machen Sie Ihren Windows-Gameserver sicherer. Mit der Verwaltungsoberfläche Plesk, die bei STRATO Dedicated Servern inklusive ist, lassen sich sowohl für Windows als auch für Linux Anpassungen an der Firewall vornehmen. Standardmäßig besteht die Konfiguration der Plesk Firewall aus Richtlinien und Regeln. Um Einstellungen der Standardrichtlinien und -regeln zu ändern, gehen Sie in Plesk zu "Tools & Einstellungen" > "Firewall" (in der Gruppe Sicherheit) und klicken Sie auf Firewallregelverwaltung aktivieren.
Alternativ können Sie Ihre Firewall-Einstellungen sowohl für Windows als auch für Linux über das Firewall-Modul von Plesk anpassen. Navigieren Sie dazu über „Tools & Einstellungen“ zum Eintrag „Firewall“. Hier nehmen Sie Ihre Einstellungen in Bezug auf Regeln für ein- und ausgehende Verbindungen, Ports etc. vor.
Backups: Ihre Spielstände sichern
Trotz aller Vorkehrungen sollten Sie Ihre Daten regelmäßig sichern. So bleibt der Schaden bei einer Störung gering. Bei V-Servern mit Linux sichert das STRATO Feature BackupControl Ihre Daten täglich automatisch, die Wiederherstellung ist jederzeit kostenlos. Für Dedicated Server bietet STRATO Cyber Protect von Acronis an, inklusive vollständiger Image-Backups.
Um unter dem Windows Server Betriebssystem eine Sicherung Ihrer Daten zu erstellen, muss in den meisten Fällen über den Server-Manager ein neues Feature installiert werden. Auf einer grafischen Oberfläche können Sie nun direkt eine Sicherung durchführen, einen Zeitplan für die Sicherung einstellen oder auch eine Sicherung wiederherstellen.
Ein empfehlenswerter Backup-Dienst für Linux-Server ist REOBack. In den FAQ erklären wir detailliert, wie Sie mit REOBack Backups durchführen.
Für noch mehr Sicherheit sorgt das STRATO Server-Feature BackupControl bei V-Servern mit Linux-Betriebssystem. Hier werden Ihre Daten jeden Tag automatisch gesichert. Eine Wiederherstellung können Sie jederzeit und ohne Extrakosten veranlassen.
Für dedizierte Windows- und Linux-Server bietet STRATO Cyber Protect von Acronis an. Mit Acronis haben Sie beispielsweise die Freiheit zu entscheiden, wo Sie Ihre Daten speichern wollen (also auch in einer Cloud oder auf Netzlaufwerken). Darüber hinaus lässt sich ein gesamtes Image-Backup Ihres Servers herstellen. Durch inkrementelle Speicherung verkürzt sich der Backup-Vorgang nach dem ersten vollständigen Backup merklich.
Fragen und Antworten zu Game-Servern
Unter Windows nutzen Sie die Remotedesktopverbindung oder ein Programm wie PuTTY. Unter macOS und Linux verbinden Sie sich per SSH im Terminal. Die genauen Schritte finden Sie in den STRATO FAQ.
Ja. Sie können auf einem gemieteten Server nacheinander oder parallel verschiedene Spielwelten hosten, etwa neben Palworld auch einen Terraria- oder Arma-3-Server. Die Grenze setzt die verfügbare Serverleistung.
Sie wählen zwischen einem Monat und zwölf Monaten Laufzeit. Bei einem Monat bleiben Sie monatlich kündbar, dafür fällt einmalig eine Einrichtungsgebühr an. Bei zwölf Monaten entfällt die Einrichtungsgebühr, und ausgewählte Tarife starten mit einem günstigeren Aktionspreis. Kündigen können Sie mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Laufzeit.
Für technische Fragen rund um Hardware und Anbindung steht Ihnen der STRATO Support zur Seite. Wer eine rund um die Uhr erreichbare Betreuung möchte, bucht den 24/7-Support gegen Aufpreis dazu.