4 kleine Helferlein, die das Blogger-Leben leichter machen

Zeit und Nerven sparen mit hilfreichen Tools für Wordpress

Je älter ein Blog wird und je mehr Beiträge sich über die Zeit ansammeln, desto aufwändiger wird die Pflege. Ein paar geniale Plug-ins machen Ihnen das Leben leichter und helfen beispielsweise dabei, kaputte Links zu entdecken, Massenänderungen per Suchen-und-Ersetzen vorzunehmen oder Kategorien und Tags neu zu ordn

Ein Tipp gleich vorweg: Installieren Sie nur Plug-ins, die Sie wirklich brauchen. Zu viele dieser Plug-ins machen das Backend von WordPress nicht nur unübersichtlich, es steigt auch die Gefahr von unerwarteten Wechselwirkungen, Inkompatibilitäten und Sicherheitslücken. Bei vielen administrativen Plug-ins ist es sehr sinnvoll, sie nach ihrem Einsatz auch wieder zu deinstallieren, um den Plug-in-Wildwuchs gering zu halten.


1. Kaputte Links finden und reparieren

Nicht mehr funktionierende Links sind nicht nur für den Leser lästig, sie sind für Suchmaschinen auch ein Indiz für ungepflegte Websites. Manuell können Sie nicht ständig alle Links in Ihren Postings überprüfen. Dafür gibt es den Broken Link Checker. Das Plug-in kontrolliert automatisch im Hintergrund alle Links und meldet fehlerhafte Verlinkungen.

In einer komfortablen Oberfläche können Sie die Links gegen neue ersetzen, deaktivieren oder durch Links zu einer archivierten Version bei archive.org ersetzen, die das Plug-in automatisch ermittelt und vorschlägt.

Reparatur kaputter Links
Nie mehr Links, die ins Leere führen

2. Suchen und Ersetzen

Aus der Textverarbeitung kaum wegzudenken ist die Suchen-und-Ersetzen-Funktion. Das Plug-in „Search and Replace“ stellt dieses Feature Posting-übergreifend auch für WordPress zur Verfügung.

Allerdings ist Search and Replace mit viel Bedacht einzusetzen. Denn eine Rückgängig-Funktion gibt es nicht. Dafür bietet das Plug-in aber eine „nur Suchen“-Option, sodass Sie zunächst prüfen können, wo Ersetzungen vorgenommen würden. Suchen und Ersetzen lässt sich außerdem auf Teilbereiche beschränken, beispielsweise nur auf Posts oder Kommentare.

Suchen und Ersetzen
Beitragsübergreifend suchen und ersetzen

3. Weiterleitungen organisieren

Ein sehr mächtiges Plug-in zum Organisieren von Weiterleitungen und 404-Fehlern ist „Redirection“. Dieses Plug-ins kümmert sich um so ziemlich alles, was irgendwie mit der Weiterleitung von alten auf neue URLs und den Umgang mit 404-„not found“-Fehlern angeht.

Genial: Wenn Sie die URL eines schon veröffentlichten Posts verändern, legt das Plug-in automatisch eine entsprechende Weiterleitung an.

Und Redirection exportiert auf Wunsch alle gerade aktiven Weiterleitungen im richtigen Format für die .htaccess-Datei. Das ist für dauerhafte Weiterleitungen sehr nützlich, denn Redirects sind via .htaccess performanter als bei einer Verarbeitung im Plug-in mit PHP.

Weiterleitungen von Links
Macht eine lästige Aufgabe sehr einfach: das Plug-in „Redirection“

4. Kommentare umsortieren

Irgendwann ist jeder Blogger genervt von Lesern, die nicht darauf achten, Kommentare dort zu posten, wo sie thematisch hingehören. Ein oder zweimal verschiebt man falsche Kommentare von Hand an die richtige Stelle, aber irgendwann ist das zu mühselig. Das Plug-in „Move Comments“ macht die Sache deutlich einfacher.

Einfach den entsprechenden Beitrag auswählen, den daraus zu verschiebenden Kommentar markieren und den Beitrag auswählen, zu dem Du den Kommentar verschieben willst, fertig.


Fazit

Es gibt natürlich zahlreiche weitere Plug-ins, die Ihnen die Verwaltung Ihres Blogs vereinfachen. Nahezu für jede Aufgabe im Backend gibt es eine Lösung. Bevor Sie kompliziertere Aufgaben versuchen, von Hand zu lösen, suchen Sie am besten erst einmal im Plug-in-Verzeichnis von WordPress.

Bei der Auswahl geeigneter Plug-ins helfen Ihnen auch die Artikel "Plug-in oder nicht? Strategien zur Auswahl von WordPress-Erweiterungen" und „10 nützliche Helfer: Top-WordPress-Plug-ins - Sicherheit, Ordnung und Attraktivität Ihrer Website steigern“.

Setzen Sie bitte administrative Plug-ins immer mit Bedacht ein, probieren Sie sie vorher in einer Testumgebung aus und legen Sie vor ihrem Einsatz gegebenenfalls ein Backup Ihrer WordPress-Installation und Datenbank an. Denn viele dieser Plug-ins greifen direkt auf die Datenbank zu: Wenn da ein Fehler passiert, gibt es gewöhnlich keinen „Zurück“-Button.

Zur Funktionserweiterung Ihres Blogs oder Ihrer Website bieten sich zudem Plug-Ins für die ansprechende Darstellung von Bildern, für die Integration von Facebook oder ganzer Foren und für eine ausgefeilte Suche an, um nur einige der vielen Möglichkeiten zu nennen.

Autor: Franz Neumeier

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