Website erstellen: Welche Kosten fallen an?

  • Verschiedene Website-Arten und ihre Kosten im Check
  • Fixkosten vs. einmalige Kosten
  • Baukasten, CMS oder klassisches Hosting?

Welche Arten von Websites gibt es und was kosten sie?

Wenn Sie eine neue Website im World Wide Web publizieren wollen, können Sie mit diesem Projekt ganz verschiedene Ziele verfolgen. Sie planen:

  • Nutzer mit dem neuen Webangebot über bestimmte Inhalte, Ihr Business oder Ihren Verein zu informieren
  • Sie nutzen die Möglichkeiten des Webs, um Ihre Produkte anzupreisen und zu verkaufen
  • Vielleicht verfolgen Sie mit der Website aber auch ein viel größeres Ziel und planen eine komplexe Plattform bzw. Web-App

Wir haben die wichtigsten Website-Typen zusammengetragen und den Kostenaspekt betrachtet.

Corporate Website erstellen

Corporate Website

Corporate Websites wie zum Beispiel Restaurant-Websites, Vereinshomepages oder eine Homepage für Handwerker sind der wohl bekannteste Website-Typ. In aller Kürze werden hier die wichtigsten Informationen zu einem Themengebiet geliefert oder Personen, Unternehmen und sonstige Einrichtungen vorgestellt. Vorrangig mit Bild und Text sollen Corporate Websites ein möglichst aussagekräftiges, imageförderndes Bild vermitteln und die Kontaktaufnahme ermöglichen. Aufgrund der Schlichtheit lassen sie sich relativ zeit- und kostengünstig realisieren.

  • Kostenfaktor: niedrig

One Pager erstellen

One Pager

One Pager für spezifische Marketingkampagnen, Events oder Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur aus einer einzigen Seite bestehen. Im Fokus steht ein Call-to-Action (CTA), der beispielsweise Leads generieren oder den Verkauf eines Produkts ankurbeln soll. Darüber hinaus nutzen viele kleinere Unternehmen und Freiberufler One Pager als „digitale Visitenkarte“, um sich im Internet zu präsentieren. Die Programmierkosten fallen verhältnismäßig gering aus, denn auch mögliche Anmeldeformulare für Newsletter etc. sind schnell und einfach umgesetzt.

  • Kostenfaktor: niedrig

Eigenen Blog erstellen

Blog

In einem Blog veröffentlichen Sie regelmäßig Artikel mit Text, Fotos und Videomaterial. Ursprünglich wurde dieses Website-Format insbesondere von Privatleuten genutzt, um persönliche Erfahrungen und Gedanken zu teilen – heute sind Blogs auch bei Unternehmen beliebt, die Kunden mit regelmäßig publiziertem Content über aktuelle Geschehnisse, neue Produkte und andere Themen binden möchten. Zudem können Bloginhalte auch für Newsletter- und Social-Media-Kampagnen weiterverwendet werden. Aufwand, Komplexität und Kosten, die bei einem Blog anfallen, sind generell nicht zu unterschätzen.

  • Kostenfaktor: niedrig bis mittel

Website aktualisieren: jederzeit und von überall

Magazin

Auch in Webmagazinen geht es darum, regelmäßig Artikel zu veröffentlichen. Der entscheidende Unterschied zu Blogs besteht dabei darin, dass die Themen grundsätzlich allgemein gehalten und weit gestreut sind. Berichte über aktuelle Geschehnisse im Unternehmen sucht man hier vergebens. Der professionellere Ansatz mit dem Ziel, sich als Wissensführer zu positionieren, erfordert es allerdings, Inhalte noch intensiver zu planen und zu strukturieren – inklusive Aufbau eines Redaktionsteams, das ausschließlich für das Magazin verantwortlich ist.

  • Kostenfaktor: mittel

Online-Shop erstellen

Online-Shop

Zielt Ihr Webangebot in erster Linie darauf ab, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, ist ein Online-Shop die prädestinierte Lösung. Auch wenn es viele gute Lösungen (z. B. CMS oder Shop-System) gibt, um eine E-Commerce-Website zu erstellen: Die Kosten und der Aufwand sind deutlich höher als bei einer gewöhnlichen Website. Der gesamte Bestellprozess muss manipulations- und rechtssicher sein. Zudem benötigen Sie in den meisten Fällen Anbindungen an Tools für die Warenwirtschaft und das Kundenmanagement.

  • Kostenfaktor: mittel bis hoch

Web-App erstellen

Web-App

Web-Apps sind komplexe Anwendungen, die individuell programmiert werden müssen. Sofern Sie kein eigenes Entwicklerteam anstellen, sind Sie auf die Zusammenarbeit mit einer externen Agentur oder Freelancern angewiesen, um Ihren Nutzern die gewünschte Funktionalität und Interaktivität bieten zu können. In jedem Fall sind deutlich mehr Aufwand und Kosten für die Programmierung einzuplanen als bei gewöhnlichen Webprojekten.

  • Kostenfaktor: hoch


Lösungen zum Website-Erstellen und ihre Kosten

Dass die Kosten für das Erstellen einer Website bei den genannten Typen von Webprojekten variieren, ist insbesondere auf den entstehenden Aufwand zurückzuführen. Einen One Pager haben Sie beispielsweise schneller und einfacher realisiert als ein umfangreiches Magazin. Je komplexer die geplante Website ist, desto mehr kostet sie – was auch an den jeweils möglichen Lösungen für die Umsetzung liegt, bei denen Sie mal mehr, mal weniger an externe Partner gebunden sind.

Homepage-Baukasten

Homepage-Baukasten

Mit Site-Buildern wie dem Homepage-Baukasten von STRATO können Sie eine Vielzahl von Webprojekten wie Blogs oder Corporate Websites in die Tat umsetzen – und das ohne Programmierkenntnisse. Sie wählen aus einer Reihe von Designvorlagen und kreieren alle relevanten Seiten, ob Startseite, Kontaktseite oder Impressum. Anschließend setzen Sie einzelne Website-Elemente per Drag-and-Drop an die gewünschte Stelle. Die monatlichen Kosten sind vergleichsweise gering, vor allem weil hier auch das Hosting der Website-Daten auf den Servern des Anbieters inbegriffen ist.

Vorteile Nachteile
Keine Programmierkenntnisse erforderlich; große Auswahl an Designvorlagen Individualität und Kreativität sind eingeschränk
Hosting und Support inbegriffen SEO-Optimierungen häufig nur eingeschränkt möglich
Kostengünstig Keine Benutzerrollen/-rechte
Zum Homepage-Baukasten
Content Management System

Content-Management-System (CMS)

Wenn Sie in aller Regelmäßigkeit Content auf Ihrer Website veröffentlichen wollen, haben Sie mit Content-Management-Systemen wie WordPress, Typo3 oder Joomla! Plattformen zur Verfügung, die perfekt auf diesen Zweck abgestimmt sind. Ursprünglich für das Betreiben von Blogs entwickelt, sind CMS heute vielfältig einsetzbar. Mit dem Plugin WooCommerce können Sie WordPress sogar als Basis für einen Online-Shop verwenden.

Da die meisten CMS Open Source sind, zahlen Sie für die Nutzung keinen Cent. Natürlich entstehen beim Website-Erstellen dennoch Kosten: Das gewählte Content-Management-System muss installiert, aufgesetzt und administriert werden. Im zweiten Schritt stehen die Gestaltung und Strukturierung der Seiten auf der Tagesordnung. Außerdem müssen Sie für das Hosting der Plattform und Ihrer Website (inklusive Domain) sorgen. Zusammengefasst: Es sind eine Menge Aufgaben zu erledigen, für die Sie Personal (intern/extern) mit passendem Know-how und Zeit benötigen.

Vorteile Nachteile
CMS sind modular aufgebaut und flexibel erweiterbar Kein Support verfügbar (abgesehen von Tutorials, Handbüchern etc.)
Individuelle Benutzerrollen für Administratoren, Redakteure und Co. Updates auf neue Versionen sind häufig kompliziert
Große Communities dank Open-Source-Ansatz -
Zum WordPress-Hosting
Webdesign-Service

Webdesign-Service

Viele Provider bieten abseits von Homepage-Baukästen und Hosting-Lösungen auch professionelle Webdesign-Services an. Sie schildern in diesem Fall Ihre Vorstellungen vom Design und Aufbau Ihres Webprojekts und erhalten eine fertige Website, ohne selbst zur Tat schreiten zu müssen. Wie bei Site-Buildern übernimmt der Anbieter auch hier das Hosting, sodass Sie sich während des gesamten Prozesses entspannt zurücklehnen können. Derartige Dienste haben natürlich ihren Preis: Zum einen kommen für die Website-Erstellung einmalige Kosten auf Sie zu, zum anderen wird ein monatlicher Betrag für das angesprochene Hosting fällig. Weitere Kosten können entstehen, wenn Sie den Provider nicht nur Ihre Homepage erstellen lassen, sondern ihn auch mit der Pflege Ihrer Website beauftragen.

Vorteile Nachteile
Hosting und Support inbegriffen Einschränkungen in puncto Design
Keine Programmierkenntnisse erforderlich Wenig Flexibilität bei Erweiterungen der Website
Minimaler Eigenaufwand Vergleichsweise hohe Kosten
Zum Design-Service
Website selber programmieren

Selbst programmieren, Agentur oder Freelancer

Ihre Website soll sich eindeutig von anderen Webprojekten abheben und durch Professionalität und Individualität bestechen? In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, die Seite entweder selbst zu programmieren oder extern in Auftrag zu geben – erstere Variante steht Ihnen natürlich nur zur Verfügung, wenn Sie selbst über das erforderliche Know-how verfügen.

Bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern können Sie alle Aufgaben an einer Stelle bündeln, indem Sie eine Agentur suchen, die sich sowohl um Design als auch um Programmierung und Projektmanagement kümmert. Alternativ können Sie für die einzelnen Aufgaben auch verschiedene Agenturen oder Freelancer beauftragen. Auf diese Weise können Sie etwas Kosten sparen – die Beauftragung externer Partner ist logischerweise die kostenintensivste Lösung – und machen sich nicht zu sehr von einem einzelnen Dienstleister abhängig.

Vorteile Nachteile
Individualität der Website gewährleistet Sehr hohe Kosten
Maximale Kontrolle über das Webprojekt Teilweise sehr starke Abhängigkeit von einzelnen Partnern
Langfristige Ansprechpartner -
Homepage Lösungen im direkten Vergleich

Die Lösungen im direkten Vergleich

Die Wahl der passenden Lösung resultiert zum einen aus dem Typ Ihres Webprojekts bzw. dem Inhalt, den Sie veröffentlichen wollen. Zum anderen ist entscheidend, welches Know-how Sie selbst mitbringen und wie viel Zeit und Kosten Sie für die Erstellung und Pflege der Website aufbringen können. Nutzen Sie die Entscheidungshilfe von STRATO, falls Sie sich noch unsicher sind, welche Produktlösung am besten für Ihre Zwecke geeignet ist. Als zusätzliche Hilfestellung haben wir die einzelnen Optionen abschließend noch einmal tabellarisch gegenübergestellt.

Kosten Aufwand Vorteile Nachteile
Homepage-Baukasten niedrig mittel keine Programmierkenntnisse erforderlich; Hosting inbegriffen Einschränkungen in puncto SEO und Individualität; fehlende Benutzerrollen
CMS mittel hoch meist Open Source; leicht anpassbar und erweiterbar Kosten sind häufig schwer einschätzbar; hoher Einarbeitungsaufwand
Webdesign-Service mittel bis hoch niedrig Hosting und Support inbegriffen Einschränkungen in puncto SEO und Individualität
Selbst programmieren hoch sehr hoch volle Kontrolle über die Website; bestmögliche Umsetzung eigener Ideen sehr hoher Aufwand (Planung, Programmierung, Hosting etc.)
Agentur sehr hoch sehr niedrig Zusammenarbeit mit Profis; minimaler Aufwand sehr hohe Kosten; hohe Abhängigkeit vom Partner
Freelancer hoch niedrig Zusammenarbeit mit Profis; Mix aus verschiedenen Partnern möglich hohe Kosten; strategische Planung des Projekts bleibt bei Ihnen

Website erstellen: Kosten, die schnell vergessen werden

Die einmaligen Kosten für die Erstellung bzw. Programmierung einer Webanwendung stehen häufig zu stark im Fokus der eigenen Planungen. Andere wichtige Kostenpunkte wie der zeitliche Aufwand während des gesamten Prozesses – von der Konzeption über die Website-Erstellung bis hin zur langfristigen Instandhaltung – kommen in der Budgetkalkulation häufig zu kurz. Die nachfolgende Auflistung fasst die wichtigsten „versteckten“ Kostenpunkte und Fixkosten bei der Website-Erstellung zusammen.

  • Aufwand/Zeit: Falls Sie die Planung, Erstellung und Instandhaltung Ihrer Website nicht gänzlich an eine Agentur auslagern, haben Sie je nach Größe und Typ des Projekts einen gewissen Zeitaufwand, den Sie nicht unterschätzen dürfen.
  • Know-how: Ob Homepage-Baukasten, CMS oder Shop-System: Die Arbeit mit einer Software für die Erstellung und das Management einer Website ist ohne angeeignetes Know-how (Learning by Doing, Fortbildung etc.) nicht möglich.
  • Personal: Je größer Ihre Website ist, desto mehr Leute müssen Sie in das Projekt einspannen. Zusätzlich zu den laufenden Personalkosten kommen eventuelle Kosten für die Einstellung neuer Angestellter mit Fachexpertise, die Sie im aktuellen Team nicht aufbauen können.
  • Hosting: Ihre Website benötigt eine Hosting-Umgebung – ob inhouse oder auf den externen Servern eines Providers. Es fallen also entweder die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb der Hard- und Software oder monatliche Mietkosten an.
  • Content-Produktion: So wichtig die technische und optische Gestaltung der Website auch ist – erst mit hochwertigen Inhalten wird Ihr Projekt zum Erfolg. Ein gewisses Kontingent an Texten, Bildern und Videos ist für den Start unverzichtbar. Je nach Website-Typ müssen Sie auch nachfolgend regelmäßig Content produzieren bzw. produzieren lassen.
  • Suchmaschinenoptimierung: Ist Ihre Website erstellt, sollten Sie nicht an Kosten für Suchmaschinenoptimierung (SEO) sparen. Um eine hohe Reichweite zu erzielen, ist es wichtig, dass Ihre Inhalte auch leicht über die Suchmaschinen gefunden werden.
  • Marketing: Ob Suchmaschinen- oder Newsletter-Marketing: Weitere Kosten fallen an, wenn Sie gezielte Kampagnen einbinden wollen, um Besucher auf Ihre Seiten zu führen oder Leads zu generieren.
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Häufige Fragen

Eine pauschale Antwort auf die Frage, was eine Website kostet, ist nicht möglich. Beim Website-Erstellen resultieren die Kosten aus verschiedenen Faktoren wie der Komplexität, der Größe und der Art des Webprojekts. Übernehmen Sie viele Aufgaben selbst, sparen Sie zwar Kosten für externe Dienstleister, haben aber einen deutlich größeren Zeitaufwand, den Sie gegenrechnen müssen.
Haben Sie nur ein beschränktes Budget für Ihr geplantes Webprojekt zur Verfügung, finden Sie in Homepage-Baukästen eine kostengünstige Lösung inklusive Hosting. Dank klar geregelter, monatlicher Preis-Tarife wissen Sie jederzeit, woran Sie sind.

Nutzen Sie auch unseren Homepage-Baukasten Anbieter Vergleich und finden Sie Ihren persönlichen Preis-Leistungs-Sieger.
Wenn Sie über das notwendige Know-how und die Zeit verfügen, können Sie eine Website selbst erstellen. Mithilfe von Homepage-Baukästen ist dieser Schritt sogar ohne Programmierkenntnisse möglich, wobei Sie in diesem Fall in puncto Design und Funktionalität eingeschränkt sind. Ist selbst zu programmieren keine Option, sollten Sie eine Agentur oder Freelancer beauftragen. Günstiger als eine Agentur oder ein Freelancer sind Design-Service Angebote – so erhalten Sie eine Website, die aus der Masse hervorsticht.