WordPress Kosten: Womit Sie realistisch rechnen sollten
Sie möchten eine WordPress Website starten, aber Sie sind unsicher, welche WordPress Kosten wirklich auf Sie zukommen? Die gute Nachricht: Sie können Ihr Budget gut planen, wenn Sie die typischen Kostenblöcke kennen. Hier bekommen Sie einen realistischen Überblick über die Kostentreiber, die sich bei einem WordPress Projekt verbergen können.
WordPress kostenlos: Was stimmt und was kostet trotzdem
Wenn Sie lesen "WordPress ist kostenlos", stimmt das im Kern: Die WordPress Software selbst kostet keine Lizenzgebühr. Sie können WordPress auf wordpress.org kostenlos herunterladen und frei nutzen. Trotzdem entstehen bei einer WordPress Website Kosten, weil Ihre Website irgendwo gehostet werden muss und weil Sie oft Zusatzleistungen, wie zusätzlichen Speicher benötigen.
Denken Sie an WordPress wie an eine geschenkte Küche bei Ihrer ersten Wohnung: Die Küche an sich ist für Sie kostenlos, aber der Transport, Raum, Strom und ein paar sinnvolle Extras kosten Geld.
Genauso setzen sich WordPress Kosten in der Praxis zusammen: aus Domain, WordPress Hosting, Design, Sicherheit und Wartung. Sie entscheiden dabei, wie groß und professionell Sie starten.
Einmalige Kosten für die WordPress Website
Einmalige Kosten entstehen hauptsächlich beim Start oder beim größeren Umbau. Wie hoch sie ausfallen, hängt davon ab, ob Sie ein Hobbyprojekt betreiben, als Kleinunternehmer auftreten oder einen kleinen Shop planen.
Die Domain buchen Sie meist jährlich, manchmal als Paket mit Hosting. Das ist fast immer ein Pflichtposten, weil Ihre Website sonst keine "eigene Adresse" bekommt.
Ein WordPress Theme steuert das Design. Kostenlose Themes reichen für viele Vereinsseiten oder Portfolios aus. Ein Premium-Theme kann sich lohnen, wenn Sie schneller zu einem professionellen Webdesign kommen wollen oder spezielle Layouts benötigen. Je nach Anbieter zahlen Sie hier entweder eine einmalige Summe oder Sie benötigen eine Jahreslizenz. Gute Premium-Themes gibt es schon ab ca. 30–40 Euro einmalig.
Sie können WordPress selbst installieren und einrichten, oder Sie lassen sich helfen. Typische Aufgaben: Grundkonfiguration, Seitenstruktur, Menü, Datenschutzeinstellungen, Formular, Backup-Lösung. Bei Hobbyprojekten erledigen viele das selbst. Unternehmen investieren oft in ein sauberes Setup, damit später weniger Probleme entstehen.
Gute Texte, Fotos und ein professionelles Logo wirken vertrauenserweckend. Wenn Sie Inhalte selbst erstellen, sparen Sie Geld, investieren aber Zeit. Wenn Sie professionelle Texte oder Fotos nutzen möchten, planen Sie dafür ein separates Budget ein.
Ein kleiner bis mittelgroßer WooCommerce Shop ist gut machbar, aber der Start ist aufwendiger als bei einer reinen Website. Sie richten Produkte, Versand, Steuern, Zahlungsmethoden und rechtliche Seiten ein. Wenn Sie hier Unterstützung nutzen, sparen Sie oft Nerven und vermeiden typische Einstiegsfehler, wie unvollständige rechtliche Texte. Um solche Probleme zu verhindern, bietet STRATO in seinen Shop-Paketen einen Abmahnschutz an.
Laufende WordPress Kosten im Betrieb
Laufende Kosten fallen monatlich oder jährlich an. Sie betreffen hauptsächlich den stabilen Betrieb: Hosting, Sicherheit, Updates, SSL-Zertifikate, E-Mail-Postfächer und weitere grundlegende Leistungen.
Das Hosting ist das "Zuhause" Ihrer Website. Einsteigende starten oft günstig, Unternehmen wählen häufig ein Business-Paket mit gutem Support. Viele Anbieter wie STRATO bieten dafür passende Tarife in unterschiedlichen Leistungsstufen, die zwischen 5 und 20 Euro pro Monat variieren können. Wenn Ihre Website wächst oder ein Shop mehr Aufrufe bekommt, lohnt sich ein Upgrade, damit alles schnell und zuverlässig bleibt.
"WordPress Hosting kostenlos" kann als Einstieg funktionieren, zum Beispiel zum Testen oder für äußerst kleine Projekte. Typische Grenzen zeigen sich aber schnell: geringere Leistung, weniger Support, teils Werbung, eingeschränkte Einstellungen und oft weniger Flexibilität bei Datenschutz oder späterer Skalierung. Wenn Sie eine seriöse Außenwirkung möchten oder geschäftlich unterwegs sind, fahren Sie mit bezahltem Hosting meist entspannter.
Plugins erweitern Funktionen, zum Beispiel für Formulare, Sicherheit, SEO oder Ladezeit. Viele Plugins sind kostenlos, einige wichtige Extras kosten als Premium-Variante laufend. Für eine einfache WordPress-Website reicht oft wenig. Ein Shop oder eine umfangreiche Magazin-Website benötigten häufiger kostenpflichtige Erweiterungen, zum Beispiel für bestimmte Zahlungsarten, Rechnungsfunktionen oder für zusätzliche Inhaltsarten. Je nach Anzahl der Plugins, können Sie hier einen mittleren zweistelligen oder sogar einen niedrigen dreistelligen Betrag pro Jahr bezahlen.
Updates halten WordPress sicher und kompatibel. Backups sind Sicherheitskopien, falls etwas schiefgeht. Sie können das selbst erledigen oder als Service buchen. Für Kleinunternehmen und Shops lohnt sich regelmäßige Wartung besonders, weil Ausfälle direkt Anfragen oder Umsatz kosten können.
Indirekte Kosten, die viele unterschätzen
Neben den sichtbaren WordPress Preisen gibt es indirekte Kosten, die in der Praxis oft stärker wirken:
Zeitaufwand und Lernkurve: Sie investieren Zeit in Bedienung, Inhalte, Bilder, rechtliche Seiten und Technik.
Fehlerkosten: Falsche Einstellungen, Fehlfunktionen, durch inkompatible Plugins oder unsaubere Shop-Konfigurationen kosten später Geld und Nerven.
Ausfallzeiten: Wenn Ihre Website nicht erreichbar ist oder der Shop hakt, verlieren Sie Vertrauen und im Shop auch Bestellungen.
Wenn Sie ein Hobbyprojekt betreiben, fällt das weniger ins Gewicht. Als Kleinunternehmen oder mit WooCommerce Shop sollten Sie indirekte Kosten in Ihrer Kalkulation berücksichtigen und lieber von Anfang an realistisch rechnen.
WordPress kostenlos bedeutet: Die Software kostet nichts. Die WordPress Kosten entstehen durch Betrieb, Design, sinnvolle Funktionen und verlässliche Wartung. Wenn Sie klein starten, behalten Sie Ihr Budget gut im Griff, und wenn Sie professioneller auftreten oder verkaufen möchten, lohnt sich eine solide Basis aus Hosting, Sicherheit und sauberem Setup.
Mit dem Hosting für WordPress von STRATO sind Sie gut gewappnet. Die gemanagten Updates, die erhöhte Sicherheit und der Abmahnschutz senken die Einstiegshürden und Sie können sich wesentlich entspannter um Ihr Webprojekt kümmern.
Checkliste:
Welches Theme möchten Sie nutzen? Ist es kostenlos oder kostenpflichtig?
Wo wollen Sie Ihre Website hosten? Wie sind die Preise für die nächsthöheren Tarife?
Kommen kostenpflichtige Premium-Plugins zum Einsatz?
Wer kümmert sich um die technische Betreuung der Website?
Wie sieht die Lösung für die rechtlichen Texte und Vorgaben aus?
Bei STRATO können Sie sicher sein, dass Ihre Daten nicht auf beliebigen Servern im Ausland liegen. STRATO verfügt über zwei Hochsicherheitsrechenzentren, die sich in Deutschland befinden. Somit sind Ihre Daten durch die deutsche Umsetzung der europäischen Datenschutzgesetze abgesichert (DSGVO), die zu den strengsten weltweit gehören.
STRATO nutzt für alle Produkte und Dienstleistungen, sowie für eigene Rechenzentren ausschließlich Ökostrom.
Der Autor: Vladimir Simović
Vladimir Simović setzt seit 2000 mit HTML & CSS und seit 2004 mit WordPress Website-Projekte um. Seit jeher teilt er sein Wissen mit der Community und hat als einer der ersten Blogger im deutschsprachigen Raum zu den WordPress Anfängen Tipps und Tricks veröffentlicht. Seit 2022 ist er als Redakteur für STRATO tätig und verfasst Informationsartikel insbesondere zu WordPress und Hosting-Themen. Im Laufe der Jahre hat er Fachbücher sowie über 60 Fachartikel publiziert und weit über hundert WordPress Projekte betreut.