Mehr Tempo durch entkoppelte Auslieferung über die REST-API
Mehr Sciherheit durch Trennung von Front- und Backend
Inhalte zentral pflegen, auf Website, App & Shop ausspielen
Hosting für WordPress
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danach 15 €/Mon.
Einrichtung: 0 €
Preise inkl. MwSt.
Was ist Headless WordPress?
Headless WordPress beschreibt eine Architektur, bei der WordPress nur im Hintergrund arbeitet. Das Backend speichert Texte, Bilder und Strukturen. Den sichtbaren Teil, auch Frontend genannt, den "Kopf" der Website, liefert ein anderes System. Da dieser Kopf fehlt und von einer anderen Anwendung übernommen wird, nennt man das Konstrukt "Headless WordPress".
Im Standardbetrieb erzeugt WordPress die Seite selbst über das Theme und PHP. Beim Headless-Ansatz endet die Aufgabe von WordPress an einer Schnittstelle. Eine eigene Anwendung, wie etwa ein anderes CMS oder Shop, ruft die Inhalte ab und stellt sie dar. Inhalt und Darstellung sind damit klar getrennt.
So funktioniert die Entkopplung
Die Verbindung zwischen Backend und Frontend läuft über eine Schnittstelle. WordPress bringt dafür die REST-API bereits mit. Sie liefert Inhalte als strukturierte Daten im JSON-Format. Eine Alternative ist WPGraphQL, das gezielte Abfragen per GraphQL erlaubt.
Das Frontend bauen Sie mit einem Framework Ihrer Wahl. Verbreitet sind Next.js, Nuxt, Astro oder Gatsby. Diese Werkzeuge holen die Inhalte über die Schnittstelle ab. Daraus entstehen schnelle Seiten, statisch vorgerendert oder dynamisch erzeugt.
Die Trennung zahlt sich bei vier Punkten aus: Tempo, Sicherheit, Mehrkanal und Freiheit.
Tempo: Das Frontend liefert vorgerenderte Seiten, oft als statische Dateien. Das verkürzt Ladezeiten deutlich. Klassische Wege, WordPress schneller zu machen, greifen weiterhin.
Sicherheit: Das Backend liegt getrennt vom öffentlichen Frontend. Das senkt die Angriffsfläche und stärkt die WordPress-Sicherheit.
Mehrkanal: Eine Inhaltsquelle bedient Website, App und Shop gleichzeitig.
Freiheit: Entwicklungsteams wählen Technologie und Design ohne Vorgaben durch ein Theme.
Der Ansatz passt nicht zu jedem Projekt. Einige gewohnte Funktionen entfallen oder benötigen mehr Arbeit.
Die Live-Vorschau zeigt das fertige Frontend nicht mehr direkt an.
Viele Plugins wirken nur im klassischen Theme und greifen im Frontend nicht.
Aufgaben rund um WordPress SEO wie Meta-Tags bilden Sie im Frontend selbst ab.
Sie pflegen zwei Systeme statt eines.
Headless WordPress lohnt sich, wenn klare Anforderungen den Mehraufwand tragen. Bei einem einfachen Blog reicht der klassische Aufbau. Diese Profile sprechen für die Entkopplung:
hoher Traffic, bei dem jede Millisekunde Ladezeit zählt
Inhalte für mehrere Kanäle aus einer einzigen Quelle
ein Team mit Entwicklungs-Know-how im Haus
eine bestehende App, die WordPress-Inhalte einbindet
Fehlt dieses Profil, bleibt klassisches WordPress die einfachere Wahl. Eine dynamische Website richten Sie auch ohne Entkopplung schnell ein.
WordPress als Backend einrichten und mit Inhalten füllen.
Ein Frontend-Framework wie Next.js oder Astro auswählen.
Die Inhalte über die Schnittstelle abrufen.
Das Frontend separat veröffentlichen und mit dem Backend verbinden.
Headless WordPress bei STRATO hosten
Headless WordPress benötigt ein Backend, das die Inhalte bereitstellt. WordPress läuft dafür auf einer klassischen Umgebung mit PHP, einer Datenbank und SSL. Mit Hosting für WordPress von STRATO steht dieses Backend in wenigen Schritten bereit. Ihre Inhalte liegen in einer WordPress-Datenbank, die das Frontend über die Schnittstelle ausliest.
Die Pakete sind bereits Managed Hosting für WordPress. STRATO pflegt diese Umgebung im Hintergrund, sodass mehr Zeit für Frontend und Inhalte bleibt.
Das spricht für das Backend bei STRATO:
Serverstandort Deutschland
SSL-Zertifikat inklusive
automatische Updates für Kern, Theme, Plugins und PHP
REST-API standardmäßig aktiv
Fragen und Antworten
Ja. Das Dashboard und der WordPress-Login bleiben unverändert. Die Redaktion arbeitet weiter wie gewohnt, nur die Ausgabe der Inhalte läuft über das eigene Frontend.
In der Regel nicht. Visuelle Editoren wie Elementor erzeugen Markup für das klassische Frontend, das beim Headless-Ansatz wegfällt. Für die Gestaltung ist dann das gewählte Framework zuständig.
Nein. Ihre Texte, Bilder und Strukturen bleiben in der Datenbank erhalten. Es ändert sich nur die Schicht, die diese Inhalte ausliefert.
Meist ja. Das Frontend setzt Kenntnisse in einem JavaScript-Framework voraus. Ohne dieses Wissen im Team ist der klassische Aufbau von WordPress der direktere Weg.
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Vladimir Simović setzt seit 2000 mit HTML & CSS und seit 2004 mit WordPress Website-Projekte um. Seit jeher teilt er sein Wissen mit der Community und hat als einer der ersten Blogger im deutschsprachigen Raum zu den WordPress Anfängen Tipps und Tricks veröffentlicht. Seit 2022 ist er als Redakteur für STRATO tätig und verfasst Informationsartikel insbesondere zu WordPress und Hosting-Themen. Im Laufe der Jahre hat er Fachbücher sowie über 60 Fachartikel publiziert und weit über hundert WordPress Projekte betreut.