Stabiler Server mit der beliebtesten Linux Distribution
Ubuntu 26.04 LTS mit Support bis 2031 vorinstalliert
Root-Zugriff, SSH und freie Wahl Ihrer Software-Stacks
ISO 27001-zertifiziertes Rechenzentrum
Server
VC 2-4
4 €/Mon.
Einrichtung: 0 €
Preise inkl. MwSt.
Was Ubuntu Hosting bedeutet
Ubuntu Hosting beschreibt das Betreiben einer Website, einer Anwendung oder eines Dienstes auf einem Server, der mit dem Linux-Betriebssystem Ubuntu läuft. Sie mieten dafür einen physischen oder virtuellen Server bei einem Hoster und installieren darauf Ubuntu als Grundlage für alles Weitere: Webserver, Datenbank, Programmiersprachen, Tools.
Ubuntu basiert auf Debian und gehört zu den am weitesten verbreiteten Linux-Server-Distributionen weltweit. Die Software ist Open Source, kostenfrei und wird von der Firma Canonical gepflegt. Für Hosting-Zwecke kommt fast immer Ubuntu Server zum Einsatz, eine schlanke Variante ohne grafische Oberfläche.
Ihre Vorteile mit Ubuntu auf dem Server
Ubuntu ist aus guten Gründen die häufigste Wahl für Server-Betriebssysteme. Die Distribution kombiniert eine sehr aktive Community mit einer professionellen Pflege durch Canonical. Sicherheitsupdates erscheinen regelmäßig, und für jede LTS-Version gibt es fünf Jahre kostenlosen Standard-Support.
Ein zweiter Pluspunkt ist das riesige Software-Repository. Über den Paketmanager
installieren Sie nahezu jedes gängige Werkzeug mit einem einzigen Befehl. Apache, Nginx, MySQL, PostgreSQL, PHP, Python, Node.js, Docker oder Kubernetes – alles ist nur einen Aufruf entfernt.
Die Dokumentation ist umfangreich und meist gut verständlich. Wer auf ein Problem stößt, findet in Foren, Tutorials und der offiziellen Ubuntu-Doku in der Regel schnell eine Antwort. Das senkt die Einstiegshürde, gerade für Personen ohne tiefe Linux-Vorerfahrung.
Nicht jeder Server passt zu jedem Projekt. Die Wahl hängt von Ressourcenbedarf, Budget und gewünschter Kontrolle ab.
Ein VPS ist ein virtualisierter Server mit garantierten Ressourcen. Sie teilen sich die Hardware mit anderen Nutzenden, haben aber einen eigenen, isolierten Bereich mit Root-Rechten. Für die meisten Webprojekte, kleine Online-Shops oder Entwicklungsumgebungen ist diese Variante ideal.
Beim Dedicated Server mieten Sie eine komplette physische Maschine. Die volle CPU- und RAM-Leistung steht ausschließlich Ihrem Projekt zur Verfügung. Sinnvoll wird das bei sehr hohem Traffic, ressourcenintensiven Datenbanken oder Anforderungen an die Datenisolation.
Cloud Server lassen sich flexibel nach oben oder unten skalieren. Bei plötzlichen Lastspitzen buchen Sie temporär mehr Leistung dazu, und nach dem Event reduzieren Sie wieder. Diese Elastizität passt zu Saisonshops, Event-Plattformen oder Anwendungen mit schwankender Auslastung.
Was Ubuntu 26.04 LTS Resolute Raccoon mitbringt
Ubuntu 26.04 LTS ist am 23. April 2026 unter dem Codenamen Resolute Raccoon erschienen und damit die aktuelle Long-Term-Support-Version. Standardmäßig erhält die Version Sicherheitsupdates und Bugfixes bis April 2031. Mit einer Ubuntu-Pro-Subscription verlängert sich der Support sogar auf zehn Jahre durch Expanded Security Maintenance.
Für den Server-Einsatz sind die Hardware-Anforderungen moderat: Ubuntu Server 26.04 LTS startet bereits ab 1,5 GB RAM und 4 GB freiem Speicherplatz. Damit läuft die Distribution auch auf kleinen virtuellen Maschinen ohne Probleme.
Wer von Ubuntu 24.04 LTS Noble Numbat aktualisieren möchte, kann das direkt tun. Bei älteren Versionen wie Ubuntu 22.04 LTS ist zunächst ein Zwischenschritt auf 24.04 LTS oder 25.10 nötig, bevor der Sprung auf 26.04 LTS möglich wird.
So richten Sie Ihren Ubuntu Server ein
Die folgenden Schritte führen Sie zu einer sicheren Basis.
Server bestellen und Ubuntu auswählen. Beim Buchen eines Linux-Servers wählen Sie Ubuntu als Betriebssystem aus. Die Installation übernimmt der Anbieter, Sie erhalten Zugangsdaten per E-Mail.
Per SSH verbinden. Über das Terminal Ihres Computers loggen Sie sich mit dem mitgelieferten Passwort als root ein. Wer Windows nutzt, findet eine Anleitung zum Zugriff über SSH hilfreich.
System aktualisieren. Direkt nach dem ersten Login bringen Sie das System mit apt update && apt upgrade auf den neuesten Stand.
Neuen Nutzer anlegen und SSH absichern. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nicht dauerhaft als Root arbeiten. Legen Sie einen Nutzer mit adduser an und deaktivieren Sie den Root-Login per SSH.
Firewall aktivieren. Mit ufw öffnen Sie nur die wirklich benötigten Ports, etwa 22 für SSH und 80/443 für Webdienste.
Software installieren. Ob Webserver, Datenbank oder Container-Plattform: Über apt install ist das gewünschte Paket in wenigen Sekunden eingerichtet.
Wer sich die Konsolen-Arbeit sparen möchte, kann das Server-Verwaltungswerkzeug Plesk ergänzen. Die grafische Oberfläche übernimmt viele Routineaufgaben und eignet sich besonders, wenn mehrere Domains und Postfächer auf einem Server laufen sollen.
Webseiten und Blogs mit Apache oder Nginx, MySQL und PHP – die klassische LAMP- oder LEMP-Umgebung.
Online-Shops auf Basis von WooCommerce, Magento oder Shopware mit eigener Server-Infrastruktur.
Eigene Cloud-Lösungen wie Nextcloud, um Daten unter eigener Kontrolle zu speichern und zu teilen.
Entwicklungs- und Staging-Umgebungen für Software-Teams, oft mit Git-Server, CI/CD und Container-Workflows.
Automatisierungs-Plattformen wie n8n self-hosted für individuelle Workflows ohne externe SaaS-Bindung.
Spieleserver für Minecraft, Rust oder andere Multiplayer-Titel mit voller Konfigurationsfreiheit.
Datenbank-Server für PostgreSQL- oder MariaDB-Cluster mit hoher Last.
Ubuntu Hosting bei STRATO
STRATO bietet Ubuntu auf allen relevanten Server-Typen an. Sie wählen beim Bestellen die gewünschte Ubuntu-Version aus, und der Server steht innerhalb weniger Minuten bereit. Die Hardware läuft im STRATO Rechenzentrum in Berlin, das nach ISO 27001 zertifiziert ist und mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben wird.
Über das STRATO Server Management-Interface starten, stoppen oder snapshotten Sie Ihren Server bequem im Browser. Bei Fragen erreichen Sie den Support per Telefon oder Ticket. Die Tarife reichen vom günstigen Einstiegs-VPS bis zum leistungsstarken Dedicated Server.
Wer einen kompletten Überblick sucht, findet alle Optionen unter Server mieten.
Ubuntu selbst kostet nichts. Die Distribution steht als Open Source zur freien Verfügung, und auch Sicherheitsupdates für LTS-Versionen sind fünf Jahre lang kostenfrei. Bezahlt wird ausschließlich der Server, auf dem Ubuntu läuft. Wer den erweiterten Support bis zu zehn Jahre nutzen möchte, kann ein kostenpflichtiges Ubuntu Pro-Abo bei Canonical abschließen.
Ubuntu Desktop bringt eine grafische Oberfläche, vorinstallierte Office-Anwendungen und Tools für die tägliche Arbeit mit. Ubuntu Server kommt ohne grafische Oberfläche, dafür schlank, ressourcenschonend und auf Stabilität optimiert. Für Hosting-Zwecke ist die Server-Variante die richtige Wahl. Sie verbraucht weniger RAM und enthält von Haus aus mehr Server-relevante Werkzeuge.
Grundlagenwissen ist hilfreich, aber kein Muss. Die Ubuntu-Dokumentation und die deutschsprachige Community erklären die meisten Schritte verständlich. Wer den Einstieg über die Kommandozeile scheut, kombiniert den Server mit einer Verwaltungsoberfläche wie Plesk und arbeitet dann zum großen Teil grafisch im Browser.
Ja. Von Ubuntu 24.04 LTS oder Ubuntu 25.10 ist ein direktes Upgrade auf 26.04 LTS möglich. Bei älteren Versionen wie 22.04 LTS oder 25.04 müssen Sie zuerst auf eine der genannten Zwischenstufen wechseln. Sichern Sie Ihre Daten vor jedem Upgrade in einem Backup, damit Sie bei Problemen zurückspielen können.
LTS-Versionen sind für produktive Umgebungen die erste Wahl. Sie erhalten fünf Jahre Sicherheitsupdates und gelten als besonders stabil. Aktuell empfiehlt sich Ubuntu 26.04 LTS, weil sie bis April 2031 unterstützt wird. Interim-Releases wie Ubuntu 25.10 erscheinen häufiger, werden aber nur neun Monate gepflegt und passen eher zu Test- oder Entwicklungsmaschinen.