Bei diesen Aufgaben unterstützt Sie die KI
Allein die Büroarbeit bindet im Handwerk messbar Zeit: Laut einer Sonderumfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) wendet mehr als die Hälfte der Betriebe über 100 Stunden im Jahr für Bürokratie auf. Das sind mehr als zwei Arbeitswochen, die für das eigentliche Handwerk fehlen. Beim Einsatz von KI im Handwerk stehen vier Bereiche im Vordergrund: Kommunikation mit der Kundschaft, Verwaltung und Schriftverkehr, Sichtbarkeit im Netz und Marketing.
Die KI nimmt Anrufe, Website-Nachrichten und E-Mails entgegen, beantwortet wiederkehrende Fragen zu Leistungen, Preisen und Öffnungszeiten und schlägt passende Termine vor. Das funktioniert gewerkeübergreifend, zum Beispiel im Elektro-, Sanitär-, Dachdecker- oder Friseurhandwerk. Komplexe oder heikle Anliegen reicht die KI an eine Person in Ihrem Betrieb weiter.
Die KI formuliert zum Beispiel Angebote, Auftragsbestätigungen, E-Mails und Baustellenberichte als Entwurf, aus Ihren Stichworten oder einer gesprochenen Notiz. Sprechen Sie nach dem Termin kurz ein, was erledigt und welches Material verbraucht wurde: Daraus entsteht ein strukturierter Bericht. Sie prüfen den Text, passen ihn bei Bedarf an und verwenden ihn direkt weiter, etwa für die Kundschaft oder die Auftragsakte.
Die KI erstellt Ihren professionellen Online-Auftritt aus einer Beschreibung in normaler Sprache: eine Website als Grundlage, dazu ergänzende Bausteine, zum Beispiel einen Preisrechner für erste Kostenschätzungen oder ein Formular für Terminwünsche. So präsentieren Sie Leistungen, Referenzen und Preise an einer Stelle, für Interessierte jederzeit abrufbar.
Bei wiederkehrenden Marketing-Aufgaben unterstützt KI im Marketing, etwa bei Beiträgen für Social Media, kurzen Anzeigentexten oder einer Stellenausschreibung für neue Fachkräfte. Sie geben das Thema vor, die KI liefert einen Vorschlag in passender Länge und Ansprache. Das ersetzt keine Kampagne, nimmt aber die tägliche Kleinarbeit ab.