Was eine Keyword-Recherche für SEO wirklich leistet
Eine SEO Keyword-Recherche beantwortet eine einzige Frage: Mit welchen Wörtern sucht Ihre Kundschaft nach dem, was Sie anbieten? Wer das weiß, schreibt nicht mehr an den Menschen vorbei, sondern trifft ihre Sprache. Der technisch korrekte Begriff und der tatsächlich gesuchte fallen dabei oft auseinander. Ein Beispiel: In vielen Keramikwerkstätten heißt es "Steinzeug", gesucht wird aber "handgemachte Keramik".
Bei der Keyword-Recherche geht es nicht darum, eine möglichst lange Wortliste anzulegen. Vielmehr ist das Ziel, eine geordnete Liste an Suchbegriffen zusammenzustellen, für die sich das Ranking lohnt: weil sie zu Ihrem Angebot passen und weil danach wirklich gesucht wird.
Ein Beispiel begleitet Sie durch diese Seite: Klara führt eine kleine Keramikwerkstatt. Sie verkauft handgemachte Tassen online und gibt Töpferkurse in ihrer Stadt. Beides soll in Suchmaschinen wie Google gefunden werden. Eine Keyword-Recherche zeigt ihr, mit welchen Wörtern ihre Kundschaft sucht, damit Shop und Kurse die richtigen Personen erreichen.
Suchintention: der Grund hinter der Suche
Hinter jeder Suchanfrage steckt eine Absicht. Sie entscheidet, welche Art von Seite passt. Vier Fälle reichen für den Alltag:
- Wissen: Die Person sucht Informationen. Beispiel: "ist handgemachte keramik spülmaschinenfest". Passend ist ein Ratgeber-Artikel.
- Kaufen: Die Person will bestellen. Beispiel: "handgemachte keramik tasse kaufen". Passend ist eine Produkt- oder Kategorieseite.
- Vor Ort: Die Person sucht regional. Beispiel: "töpferkurs köln". Passend ist eine lokale Angebotsseite.
- Marke: Die Person kennt Sie schon. Beispiel: "klaras keramikwerkstatt". Passend ist Ihre Startseite.
Wer die Absicht falsch einschätzt, optimiert an der Suche vorbei. Für "keramik pflegen" erwartet niemand eine Kaufseite.
In 5 Schritten zu Ihrer Keyword-Liste
- Basis-Begriffe sammeln. Notieren Sie die Wörter, mit denen Sie Ihr Angebot selbst beschreiben. Bei Klara sind das "handgemachte keramik", "keramik tasse" und "töpferkurs".
- Begriffe erweitern. Tippen Sie einen Begriff bei Google ein und lesen Sie die Vorschläge. Der Block "Wird auch oft gesucht" zeigt ergänzend echte Fragen aus der Zielgruppe.
- Nachfrage prüfen. Schätzen Sie für jeden Begriff, wie oft danach gesucht wird und wie stark die Konkurrenz ist. Ein seltener, aber genauer Begriff schlägt oft das allgemeine, hart umkämpfte Wort.
- Absicht zuordnen. Ordnen Sie jedem Begriff eine der vier Suchintentionen zu. So wissen Sie schon jetzt, welche Art der Unterseite Sie später dafür brauchen.
- Liste aufräumen. Fassen Sie Begriffe zusammen, die dasselbe meinen: Einzahl und Mehrzahl, Wortdreher, Synonyme. Übrig bleibt pro Bedeutung ein Hauptbegriff.
Kostenlos mit SEO starten – und wann sich Unterstützung lohnt
Für den Anfang brauchen Sie kein kostenpflichtiges Tool. Die Google Suchvorschläge, der Block "Wird auch oft gesucht" und Google Trends kosten nichts und liefern echte Suchbegriffe. Sobald Ihre Website online ist, zeigt Ihnen die kostenlose Google Search Console, über welche Suchbegriffe Ihre Website bereits gefunden wird.
An eine Grenze stoßen diese Gratis-Mittel bei den Zahlen. Das genaue Suchvolumen und die Stärke des Wettbewerbs zeigen sie nicht. Diese Werte sind die Grundlage jeder Auswahl: Ohne sie können Sie nicht einschätzen, ob ein Begriff genug Nachfrage bringt und ob Sie gegen die Konkurrenz eine Chance haben. Für belastbare Zahlen lohnt sich ab hier ein kostenpflichtiges Werkzeug, das Ihnen diese Arbeit abnimmt, z. B. der STRATO KI Search-Manager.
Keyword-Recherche mit dem KI Search-Manager
Der STRATO KI Search-Manager übernimmt die Recherche für Sie und verarbeitet Ihre eingegebenen Website-Daten dabei DSGVO-konform unter Beachtung des Datenschutzes:
- Keyword-Vorschläge: Schon beim Einrichten empfiehlt er Ihnen wichtige Keywords, abgeleitet aus Ihrer eingegebenen Website und der Konkurrenz; die Auswahl der Suchbegriffe passen Sie bei Bedarf manuell an.
- Rankings prüfen: Anschließend prüft der KI-Manager die Rankings Ihrer definierten Keywords in Suchmaschinen, benennt konkrete Optimierungspotenziale und schlägt Themen vor, für die Sie sofort Unterseiten erstellen können.
- Keywords verbauen: Zudem hilft er bei Formulierungen und bringt die Keywords an den geeigneten Stellen ganz natürlich unter.
- Sichtbarkeit überwachen: Mit dem KI Search-Manager überwachen Sie kontinuierlich die Sichtbarkeit Ihrer Website, die Erwähnungen in den KI-Diensten wie ChatGPT und Co. und Ihre Konkurrenz.
So erhalten Sie die Einschätzung, wie von einer Agentur ohne Agenturbudget zu investieren und ohne Vorkenntnisse haben zu müssen.
Von der Keyword-Liste zur fertigen Seite
Die Struktur für Ihre Website folgt aus der definierten Keyword-Liste. Die wichtigste Regel: eine Seite, ein Hauptbegriff, eine Absicht. Wer die Themen "keramik tasse kaufen" und "keramik pflegen" auf derselben Seite behandelt, verwirrt Google und die Lesenden gleichermaßen. So verteilt Klara ihre Begriffe:
| Suchbegriff |
Suchintention |
Passende Seite |
|
handgemachte keramik tasse kaufen
|
Kaufen
|
Produktseite
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|
töpferkurs köln
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Vor Ort
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Lokale Kursseite
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ist keramik spülmaschinenfest
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Wissen
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Ratgeber-Beitrag
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Steht die Seite, gehört der Hauptbegriff an wenige, sichtbare Stellen: in die Überschrift, in den ersten Absatz, in eine Zwischenüberschrift und in den Seitentitel für die Suchergebnisse. Mehr braucht es nicht. Wiederholen Sie denselben Begriff nicht in jedem Satz, denn Google erkennt solche Häufungen und wertet sie ab.
Eine vierte Absicht taucht in der Tabelle bewusst nicht auf: die Markensuche. Wer gezielt nach "klaras keramikwerkstatt" sucht, kennt Klara schon, und für den eigenen Namen ranken Sie ohnehin. Das zählt nicht zur klassischen SEO. Bekanntheit aufzubauen lohnt sich trotzdem: Je öfter Ihre Marke im Netz auftaucht, desto eher nennen ChatGPT und Co. Sie in ihren KI-Antworten.
Keyword-Recherche für die KI-Suche
ChatGPT, Gemini und Perplexity beantworten Fragen direkt, statt eine Trefferliste zu zeigen. In die Suchmaschine tippen Sie zwei Wörter, einer KI stellen Sie eine ganze Frage: "Wo kaufe ich handgemachte Keramik, die in die Spülmaschine darf?"
Für diese Recherche sammeln Sie darum ganze Fragen und Formulierungen statt einzelner Stichwörter. Hilfreich ist, in Themen zu denken. Wer über Material, Pflege und Herkunft der eigenen Produkte schreibt, liefert der KI die Fakten, die sie für eine Empfehlung braucht. Klare Struktur, belegte Aussagen und beantwortete Fragen zählen hier mehr als die reine Wortwahl. Wie Sie solche Fragen gezielt formulieren, zeigt unser Beitrag zum Prompt Engineering.
Ob eine KI Ihr Unternehmen bereits kennt, lässt sich prüfen. Der STRATO KI Search-Manager gehört zu den KI-Agenten und beobachtet Ihre Erwähnungen in ChatGPT und Co. Er meldet, wenn Ihre Sichtbarkeit sinkt oder die Konkurrenz aufholt. Aus der einmaligen Recherche wird so eine laufende Kontrolle.