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FAQ #154

Reboot vom STRATO V-Server

Inhaltsverzeichnis

 

Wie kann ich überprüfen, ob mein V-Server eine bootfeste Konfiguration besitzt?

Nachfolgend finden Sie einige Hinweise, wie Sie Ihren STRATO V-Server hinsichtlich einer bootfesten Konfiguration überprüfen können. Bootfest bedeutet, dass Ihr STRATO V-Server erfolgreich einen Neustart, z.B. nach einer Wartung, ausführen kann.

Zur Überprüfung melden Sie sich zunächst bitte per SSH an Ihrem Server an. Eine Anleitung wie Sie die SSH-Anmeldung an Ihrem Server vornehmen können, haben wir für Sie in unserem Artikel: Wie melde ich mich mit PuTTY an meinem Server an? für Sie bereitgestellt.

 

Voraussetzung freier Speicherplatz

Für einen erfolgreichen Neustart benötigt Ihr STRATO V-Server ausreichend freien Speicherplatz. Über den SSH-Zugang können Sie überprüfen ob ausreichend Speicherplatz vorhanden ist, verwenden Sie dazu bitte die Befehle:

 

Befehl

 

df -h

prüft die Speicherplatz-Belegung

df -i

prüft die Inode-Belegung

 

Steht kein freier Speicherplatz zur Verfügung, löschen Sie gegebenenfalls bitte nicht mehr benötigte Dateien auf Ihrem Server.

 

Nameserver überprüfen

In der Datei /etc/resolv.conf sollten korrekt erreichbare Nameserver angegeben sein. Standardmäßig sind in dieser Datei bereits die STRATO Nameserver hinterlegt, jedoch sind auch manuelle Änderungen möglich.

 

Innerhalb Ihres STRATO Server-Login können Sie über die Menüpunkte Mein Server / Erweiterte Einstellungen festlegen, dass die STRATO Nameserver automatisch bei jedem Neustart in die Datei eingetragen werden.

 

V-Server Neustart Reboot-1.png

 

Firewall-Konfiguration

Sofern Sie eine Firewall auf Ihrem STRATO V-Server verwenden, stellen Sie bitte sicher, dass der für den SSH-Dienst genutzte Port nicht eingeschränkt oder gefiltert wird. Der Standardport für den SSH-Dienst ist der Port 22.

 

 

Wie kann ich bei STRATO meinen virtuellen Server rebooten?

 

Über den RecoveryManager innerhalb Ihres STRATO Server-Login können Sie einen Neustart Ihres STRATO V-Servers veranlassen.

 

Loggen Sie sich hierfür bitte mit Ihren Zugangsdaten ein und klicken Sie anschließend auf die folgenden Menüpunkte:

  • V-Server Linux: Backup & Recovery > RecoveryManager > Normaler Boot > Weiter
  • V-Server Windows: Mein Server > VM Übersicht > Reboot > Neustart / Reboot einer virtuellen Maschine

 

Sofern Ihr STRATO Linux V-Server nach diesem Reboot weiterhin nicht erreichbar ist, starten Sie den Server bitte im Rettungsmodus.

  • V-Server Linux: Backup & Recovery > RecoveryManager > Starten des Rettungssystems > Weiter
  • V-Server Windows: Mein Server > VM Übersicht > Recovery > Starten des Rettungssystems > Änderungen speichern + Neustart/Reboot einer virtuellen Maschine

Ein gestartetes Rettungssystem gibt einen Hinweis darauf, an welcher Stelle eine Beeinträchtigung vorliegt. Sollte Ihr Server im Rettungssystem korrekt arbeiten, überprüfen Sie bitte Ihre Serverkonfiguration (bspw. Netzwerkeinstellungen, Firewall-Konfiguration, o.ä.).

 

Ist Ihr Server im Rettungssystem gestartet, können Sie sich per SSH (Linux) bzw. per Remote-Desktop-Verbindung (Windows) mit dem Server verbinden.

 

Nutzen Sie hierfür bitte die folgenden Zugangsdaten:

 

    Bemerkung
Server hxxxxxxx.stratoserver.net Hostname Ihres Servers
Benutzer

root (Linux)

Administrator (Windows)

 

 

 

Passwort

 

 

root / Administrator-Passwort für Notfallsystem

einsehbar unter:

  • V-Server Linux: Mein Server > Serverdaten
  • V-Server Windows: Mein Server > VM-Übersicht > Abschnitt: Zugangsdaten
Port

Linux: 22

Windows: 3389

 

 

Bei Ihrem Virtual Server Linux werden die Daten Ihrer Festplatte im Verzeichnis /repair bereitgestellt. Da sich dieser Ordner im Rootverzeichnis befindet, navigieren Sie bitte zunächst auf die höchste Ebene.

 

Bei einem Virtual Server Windows werden die Festplatten automatisch als Laufwerk D: und E: bereitgestellt.

 

 

Kann ich meinen Managed Server rebooten, zum Beispiel um Performanceprobleme zu lösen?

Die Möglichkeit eines Reboots haben Sie bei Managed Servern nicht. Sie haben jedoch alternativ die Möglichkeit Prozesse zu beenden. Das gilt auch für die PHP-Prozesse auf dem Server, da diese durch FastCGI direkt unter ihrem Benutzer ausgeführt werden.

 

Sie können Prozesse beenden, indem Sie sich mittels SSH-Zugang direkt mit Ihrem Server verbinden. Eine Anleitung, wie Sie den SSH-Zugang nutzen, haben wir für Sie in unserem Artikel: Wie melde ich mich mit PuTTY an meinem Managed-Server an? für Sie bereitgestellt.

 

Nachdem Sie den SSH-Zugang hergestellt haben, können Sie sich die Prozesse welche aktuell unter Ihrem Benutzer-Account ausgeführt werden, anzeigen lassen. Verwenden Sie dazu den Befehl:

 

[u123456@h123456 ~]$ps fax

 

V-Server Neustart Reboot-2.png

 

Sie finden in der ersten Spalte einer jeden Zeile die Prozess-ID.

 

Mit dem Befehl:

 

[u123456@h123456 ~]$kill <Prozess-ID>  

 

können Sie einzelne Prozesse beenden, ersetzen Sie (<Prozess-ID> bitte durch die Nummer in der ersten Spalte vor dem Prozess den Sie beenden möchten.

 

PHP-Prozesse werden automatisch neu gestartet, sobald beim Webserver das nächste Mal eine PHP-Datei angefordert wird.

 

Durch das Beenden performancelastiger Prozesse steigt die Performance Ihres Managed Server wieder. Sollte die Performance Ihres Managed Server anschließend nicht besser sein, setzen Sie sich bitte mit unserem technischen Support in Verbindung.

 

 

Was kann ich machen, wenn mein Linux Server nach einem Reboot nicht wieder richtig hochfährt?

Für den Fall, dass Sie bemerken, dass einzelne Dienste nach einem Reboot Ihres dedizierten Servers nicht gestartet werden, möchten wir Ihnen folgende Hinweise geben:

 

Versuchen Sie sich mit Putty per SSH auf dem Server anzumelden, und prüfen Sie den Start der Dienste.

 

Wie melde ich mich mit PuttY an meinem Server an?

 

Alternativ können Sie sich auch über die RemoteConsole anmelden:

 

Wie erzeuge ich eine Verbindung zu meinem dedizierten Server über die RemoteConsole?

 

Es könnte sein, dass der Server bei dem Filesystemcheck im Bootvorgang auf Fehler gestoßen ist. In einigen Fällen kann das Programm fsck Fehler nicht automatisch beheben und wartet dann auf eine Eingabe durch root.

 

Was kann ich tun, wenn das Dateisystem meines Servers defekt ist?

 

Wenn Ihr Server nicht mehr im Normalmodus startet, oder Sie den Server nicht von der Festplatte starten lassen möchten, haben Sie die Möglichkeit Ihren Server mit einem speziellen Rettungssystem booten zu lassen. STRATO bietet für diesen Zweck den RecoveryManager an.

 

So können Sie mit dem RecoveryManager auf Daten auf Ihrer Festplatte zugreifen (Linux Server)

 

 

Was kann ich tun, wenn mein Virtual Linux Server nach einem Reboot nicht mehr erreichbar ist?

Sollte der Server nach einem vorherigen Reboot nicht mehr korrekt starten, so empfehlen wir die folgende Vorgehensweise:

Überprüfen der Logfiles

 

Um mögliche Fehler zu identifizieren, überprüfen Sie bitte die Logfiles Ihres Systems. Die Logfiles finden Sie nach einem Start des Rettungssystems im Verzeichnis /repair/var/log.

 

Den Start Ihres Servers im Rettungssystem können Sie in Ihrem STRATO Server-Login festlegen. Rufen Sie dazu bitte den Menüpunkt Backup & Recovery auf und wechseln den Bootmodus unter RecoveryManager.

 

V-Server Neustart Reboot-3.png

 

 

Auch können Sie im Rettungssystem nach einem „chroot /repair/“ den korrekten Start einzelner Dienste von Ihrem Normalsystem überprüfen.

 

Aktive Dienste prüfen

Per Konsolenbefehl netstat -taupen können Sie prüfen, ob nach einem Neustart alle Dienste wieder gestartet wurden und aktiv sind.

 

Plesk Administrationsoberfläche

Sollte sich die Plesk-Administrationsoberfläche nicht mehr korrekt aufrufen lassen, kann dies mehrere Gründe haben. Zur Ursachenklärung empfiehlt es sich die Plesk-Logfiles zu überprüfen.

 

 

Woran kann es liegen, wenn ich mit meinem V-PowerServer Startprobleme wegen falscher "/etc/sysconfig/boot" habe?

 

Wenn Sie die Option RUN_PARALLEL in der Datei /etc/sysconfig/boot auf yes gesetzt haben bootet der V-PowerServer nicht mehr korrekt. Der SSH-Zugriff ist zum Teil auch nicht mehr möglich.

 

Um Ihr System wieder funktionstüchtig zu machen starten Sie Ihren Virtuellen Server mit einem Recovery-Boot. Dies geht über den STRATO Server-Login unter Serverkonfiguration > RecoveryManager. Wählen Sie dort den Rescue und klicken Sie auf weiter.

Über das dann hochfahrende Recovery-System können Sie die vorgenommenen Änderungen wieder rückgängig machen. Die Datei können Sie unter folgendem Pfad editieren: /repair/etc/sysconfig/boot.

 

 

 

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