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Einschränkungen bei der Verwendung eines CNAME-Eintrages


Onlinebasierte Dienste wie GoogleApps oder Microsoft Online-Services (Office 365) erfordern den Eintrag eines CNAME-Eintrags für das DNS. Diesen Eintrag können Sie im STRATO Kunden-Login Ihres Paketes für eine Subdomain eintragen.
Beachte auch CNAME Eintrag für Subdomain eintragen

Die Eintragung eines CNAME-Records hat unmittelbare Auswirkungen für eingerichtete Dienste (E-Mail, DNS, FTP, WWW), die unter dieser Domain betrieben werden.


Einschränkungen bei der Verwendung von CNAME-Einträgen

  • Falls für einen Domainnamen ein CNAME-Eintrag aktiviert werden soll, darf kein weiterer DNS-Eintrag für den Domainnamen existieren („entweder-oder"). Anfragende DNS-Server wüssten sonst nicht, ob sie den Domainnamen als Alias interpretieren oder stattdessen (bei einem A-Record) die IP-Adresse des Webservers zurückliefern sollen. Die „entweder-oder"-Einschränkung bei CNAME-Einträgen ist Voraussetzung für konsistente Informationen aus dem DNS.
  • CNAME-Einträge sind nur auf Subdomain-Level verfügbar, da hier kein DNS-Eintrag vorgegeben ist.
    Für eine Domain werden bei der jeweiligen Registry (z. B. DENIC) die Nameserver des Providers (STRATO) hinterlegt. Diese Einträge erfolgen über sogenannte NS-Records. Damit existiert für den Domainnamen bereits ein DNS-Eintrag. Da dieser Eintrag nicht gelöscht werden kann, ist die Verwendung für CNAME-Einträge auf Domainebene nicht möglich.


Auswirkungen eines CNAME-Eintrages

  • Alle vorhandenen DNS-Einstellungen außer CNAME sind inaktiv und können auch nicht mehr aktiviert werden. Die Option steht Ihnen im STRATO Kunden-Login erst wieder zur Verfügung, wenn der CNAME Eintrag entfernt wird.

  • Interne und Externe Domainumleitungen (A-Record) werden gelöscht
  • Bestehende FTP-Zugänge unter der Subdomain werden gelöscht
  • Bestehende E-Mail Postfächer unter der Subdomain werden gelöscht sind nicht mehr erreichbar.

 

 

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