Welche Einstellungen kann ich im Konfigurationsdialog MX-Record vornehmen?

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie einen eigenen Mailserver (MX-Record) für Ihre Domain bzw. Subdomain festlegen können. Die Festlegung des MX-Records können Sie mit wenigen Klicks direkt in Ihrem STRATO Kunden-Login vornehmen, halten Sie dafür bitte Ihre Kundennummer und Ihre Kundenpasswort bereit.

 

Mit Hilfe des Mail Exchange Resource Records (MX-Record) können Sie festlegen, welche Mailserver für Ihre Domain zuständig sind. Dabei wird zwischen Primären E-Mailservern und Backup E-Mailservern unterschieden. Sind die primären E-Mailserver nicht verfügbar, werden die E-Mails auf den E-Mailservern zwischengespeichert, die als Backup E-Mailserver hinterlegt sind.

Die Änderung des MX-Records können Sie sowohl für jede Domain, als auch für jede Subdomain getrennt vornehmen.

 

 

Einrichtung

 

Der MX-Record kann in der Domainverwaltung Ihres Paketes bearbeitet werden. Dazu wählen Sie nach dem Login das gewünschte Paket aus und klicken auf die Schaltfläche Domains verwalten.

 

MX-Record - Eigener Mailserver-1.jpg

 

In der Domainübersicht klicken Sie neben der gewünschten Domain bzw. Subdomain auf die Schaltfläche verwalten.

 

MX-Record - Eigener Mailserver-2.jpg

 

In der folgenden Ansicht öffnen Sie die DNS-Einstellungen und klicken in der Zeile MX-Record auf verwalten

 

MX-Record - Eigener Mailserver-3.jpg

 

Jetzt können Sie auf Eigener Mailserver umschalten und Ihren eigenen E-Mailserver oder den eines anderen IT-Dienstleisters eintragen.

 

MX-Record - Eigener Mailserver-4.jpg

 

Bitte beachten Sie, dass die Angaben im Format mail.ihr-mailserver.de. (mit Punkt als Abschluss) eingetragen werden müssen. Es ist ebenfalls technisch notwendig, dass die dort eingetragene Domain/Subdomain per A-Record, also mit eigener IP-Adresse, erreichbar sein muss.

 

Zusätzlich zu den primären Mailservern können Sie zusätzlich noch Backup Mailserver festlegen, diese kommen zum Einsatz sollte der primäre Mailserver einmal nicht erreichbar sein. 

 

Rechts neben Ihrem Adressfeld steht Ihnen ein Drop-Down-Menü zur Verfügung, über welches Sie die Prioritäten Ihrer E-Mail Accounts festlegen können. Bitte beachten Sie, dass der Primäre Mailserver grundsätzlich immer eine höhere Priorität vor dem Backup-Server hat.

 

Hinweis: Unter Umständen können Änderungen an diesen Einstellungen auf Grund der dezentralen Struktur von DNS erst spätestens 24 Stunden nach Aktivierung vollständig aktiv sein.

 
Um einen eigenen MX-Record nutzen zu können, müssen folgende Werte für die DNS-Records eingestellt werden:

  • NS-Record (nur bei Subdomains): STRATO Nameserver
  • DynDNS: deaktiviert

Die Belegung der übrigen Records ist nicht relevant.

 

 

Was ist bei der Benutzung eines eigenen Mailservers (MX-Record) zu beachten?

  • Mit dem Konfigurieren eines eigenen Mailservers übernimmt dieser die komplette Verantwortung über die Annahme, Filterung, Weiterleitung von E-Mails. Das STRATO-Mailsystem wird dann keine E-Mails mehr speichern, filtern, weiterleiten, auch nicht, wenn noch Mailboxen oder Weiterleitungen eingerichtet sind.
  • Alle zum Zeitpunkt der Einrichtung eines eigenen Mailservers (MX-Record) vorhandenen Mailboxen und E-Mails bleiben erhalten und können weiterhin gelesen werden.

 

Was ist bei der Benutzung des STRATO-Backup-Servers zu beachten?

  • Niemals den eigenen Backup-Server blacklisten! Auch nicht wenn dieser Spam sendet oder scheinbar „komische" Dinge tut oder plötzlich ganz viele Mails sendet.


Der STRATO-Backup-Server verbindet sich über eine der folgenden IP-Adressen zu Ihrem Mailserver:


81.169.146.154
81.169.146.155
81.169.146.152
81.169.146.153
81.169.146.158
81.169.146.159


Wer Black-/Whitelisten benutzt, sollte diese IP-Adressen in seine Whitelist schreiben.
Als HELO-String wird „bx-ob.rzone.de" oder „bxt-ob.rzone.de" benutzt.

  • Der STRATO-Backup-Server baut sogenannte „Testverbindungen" zum Mailserver auf und trennt diese nach erfolgreichem Aufbau wieder. Damit erkennt er ob der Mailserver erreichbar ist oder nicht. Diese scheinbar sinnlosen Testverbindungen dürfen nicht abgewehrt werden, zum Beispiel durch das Sperren der IP-Adressen.
  • Wenn der Mailserver ausgefallen war und wieder verfügbar ist, kann es bis zu vier Stunden dauern, bis der STRATO-Backup-Server beginnt, die E-Mails zum Mailserver zu transferieren. Der Mailserver sollte also mindestens für vier Stunden am Stück verfügbar sein um sicherzustellen, dass er alle E-Mails vom Backup-Server übernimmt. Er sollte dann auch in der Lage sein, große Mengen an E-Mails in kurzer Zeit vom Backup-Server zu übernehmen.

 

Was passiert, wenn die (Primär-)Mailserver nicht erreichbar sind?

 

1. Falls Sie zwei primäre Mailserver eingerichtet haben, versucht STRATO die E-Mails zuerst an den Ersten und dann den Zweiten Mailserver zuzustellen. Ist dies nicht möglich, wird versucht die E-Mail an den ersten Backup Mailserver auszuliefern usw.

 

2. Wird der STRATO-Mailserver als Backup genutzt, bleiben die E-Mails dort maximal 5 Tage liegen. Während dieser 5 Tage versucht der STRATO Backup-Mailserver immer wieder einen der primären Mailserver zu erreichen und die Nachricht an diesen zuzustellen. Die primären Mailserver könnten also maximal fünf Tage nicht erreichbar sein bis die Nachricht als unzustellbar deklariert an den Absender zurückgeschickt wird.

 

3. Nutzen Sie einen eigenen Primär- und Backupserver kann STRATO bei deren Einschränkung nichts machen. Ob der Versender darüber informiert wird, dass die Mail nicht zugestellt wurde, hängt von der Konfiguration des Mailserver des Versenders ab.

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