WordPress: Wie erfahre ich, wonach auf meiner Website gesucht wird?

WordPress: Wie erfahre ich, wonach auf meiner Website gesucht wird?

Du würdest gerne wissen, wonach die Leute auf deiner WordPress-Website suchen, um ihnen den passenden Content zu liefern? Im folgenden Artikel zeige ich dir, wie du das herausfinden kannst und warum das Thema auch für nicht-kommerzielle Projekte wichtig ist.

Viele Webprojekte starten als reine Hobby-Projekte. Jemand hat ein Thema, welches ihm oder ihr am Herzen liegt und legt einfach los. Das Projekt wächst und neue Inhalte kommen hinzu. … Mit der Zeit kommt dann die Frage auf, ob man die Zielgruppe auch tatsächlich erreicht. 

Nur wie kommst du an diese Information in deiner WordPress-Website schnell und unkompliziert heran?

WordPress-Plugin: Suchstatistiken mit Search Meter erstellen

WordPress besitzt eine interne Suchfunktion, die in den meisten Themes prominent im oberen Bereich angezeigt wird. Vielfach automatisch. Das Plugin Search Meter verbindet sich mit der Suchfunktion und erstellt Statistiken über die durchgeführten Suchen auf der Website.

Die Speicherung der Daten erfolgt anonym und nicht personenbezogen, somit musst du dir auch bezüglich der DSGVO keine Sorgen machen. Das Vorteilhafte an dieser WordPress-Erweiterung ist die Tatsache, dass du nicht nur erkennen kannst, wonach die Leute gesucht haben, sondern du kannst auch schnell erkennen, ob sie nach etwas gesucht, es aber nicht gefunden haben.

Du erfährst also nicht nur etwas über die Interessen der Menschen, die auf deiner Website gelandet sind, sondern erkennst auch, welche Inhalte noch fehlen: Du bekommst somit einen Redaktionsplan geliefert.

Beispiel für eine Auflistung genutzter Suchbegriffe.
Beispiel für eine Auflistung genutzter Suchbegriffe.

Nach der Installation von Search Meter erhält das Navigationsmenü im Admin-Bereich zwei neue Unterpunkte. Unter EinstellungenSearch Meter kannst du bestimmen, wer die Statistiken einsehen darf, ob auch die Suchanfragen der eingeloggten Admins gezählt werden oder nicht und hast die Möglichkeit, die Statistiken zurückzusetzen.

Unter DashboardSearch Meter werden dir die Suchanfragen aufgelistet, wie sie auch in der oberen Abbildung zu sehen sind. Es werden zuerst die erfolgreichen Suchanfragen von gestern und heute aufgelistet, gefolgt von den Anfragen der letzten sieben und von den letzten 30 Tagen.

Darunter folgt der Block mit den Suchanfragen, die ohne Ergebnis waren: von gestern und heute, von den letzten sieben und 30 Tagen. Oben in den Tabs kannst du zu den letzten 100 oder den letzten 500 Suchanfragen springen.

Die Suchanfragen von Search Meter im Frontend ausgeben lassen

Search Meter ist nicht nur in der Lage, die Daten im Backend auszugeben: Wenn du es wünschst, kannst du die getätigten Suchanfragen auch im Frontend – sichtbar für andere – ausgeben lassen.

Die einfachste Möglichkeit, um dies zu realisieren, bietet dir die Widget-Funktion. Wie bei vielen Plugins üblich, erstellt auch diese Erweiterung neue Widgets. Von Search Meter gibt es zwei Widgets: Die neuesten Suchanfragen und die häufigsten Suchanfragen.

Die Widgets von Search Meter kannst du nach Bedarf an die von dem aktiven Theme definierten Widget-Stellen einfügen.

Je nach eingesetztem Theme gibt es eine oder mehrere Positionen, wo du das Widget platzieren kannst. Bei der Ausgabe des Widgets hingegen kannst du lediglich die Überschrift und die Anzahl der ausgegebenen Suchbegriffe bestimmen.

Wenn dir die Möglichkeiten, die das Search-Meter-Widget bietet, nicht ausreichen oder du mit Platzierung nicht zufrieden bist, dann hast du noch die Möglichkeit, auf der Code-Ebene zu arbeiten.

Mithilfe des folgenden Codes kannst du die letzten fünf beliebten Suchanfragen im sichtbaren Bereich ausgeben lassen:

if (function_exists('sm_list_popular_searches')) {
sm_list_popular_searches();
}

Im Blogartikel des Plugin-Autors findest du einige weitere Beispiele. Wenn du dich allerdings für die Arbeiten oder Anpassungen im Code entscheidest, dann solltest du von deinem Theme ein Child-Theme erstellen, da spätestens beim nächsten Update des Themes deine Anpassungen verschwinden werden.

Bildnachweis: Foto von Markus Winkler, unsplash

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