5 Tipps f├╝r mehr WordPress-Sicherheit

5 Tipps f├╝r mehr WordPress-Sicherheit

WordPress ist aktuell auch das beliebteste Content-Management-System (CMS), das von Millionen von Websites auf der ganzen Welt genutzt wird. Zudem ist WordPress leistungsstarkes und leicht anpassbares System. Die gro├če Popularit├Ąt hat auch eine Schattenseite: Es ist ein lohnenswertes Ziel f├╝r die Angreifer. In diesem Artikel werden wir f├╝nf Ma├čnahmen vorstellen, die du ergreifen kannst, um die Sicherheit deiner WordPress-Website zu verbessern.

Verwende starke Passw├Ârter

Eine der einfachsten, aber effektivsten Ma├čnahmen zur Verbesserung der Sicherheit deines WordPress-Projekts ist die Verwendung starker und individueller Passw├Ârter f├╝r alle Benutzerkonten. Dies gilt sowohl f├╝r das Adminkonto als auch f├╝r alle anderen Benutzerkonten, die Zugriff auf die Website haben. Sichere Passw├Ârter sollten mindestens 12 Zeichen lang sein und eine Mischung aus Gro├č- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Vermeide einfache oder leicht zu erratende Passw├Ârter wie ┬╗test┬ź oder ┬╗123456┬ź. Es ist empfehlenswert, einen Passwort-Manager zu verwenden, um sichere Passw├Ârter zu erstellen und zu verwalten.

WordPress, Themes und Plugins aktuell halten

Eine weitere wichtige Sicherheitsma├čnahme besteht darin, sicherzustellen, dass deine WordPress-Installation, Themes und alle installierten Plugins auf dem neuesten Stand gehalten werden. WordPress ver├Âffentlicht regelm├Ą├čig Updates, die Sicherheitsbehebungen und andere Verbesserungen enthalten, und es ist wichtig, dass deine Website auf die neueste Version aktualisieren, um sicherzustellen, dass du gegen bekannte Sicherheitsl├╝cken gesch├╝tzt bist. Das Gleiche gilt f├╝r Themes und Plugins: wenn ein Plugin eine Sicherheitsl├╝cke aufweist, ver├Âffentlicht der Entwickler normalerweise ein Update, um das Problem zu beheben.

Indem du dein WordPress, Themes und Plugins auf dem neuesten Stand h├Ąltst, kannst du das Risiko verringern, dass deine Website von einem Angreifer unter Ausnutzung einer bekannten Sicherheitsl├╝cke kompromittiert wird.

Verwende eine Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) handelt es sich um eine zus├Ątzliche Sicherheitsebene, bei der du zus├Ątzlich zu deinem Passwort eine zweite Form der Authentifizierung angeben musst, wenn du dich auf deiner WordPress-Website anmeldest.

Dabei kann es sich um einen Code handeln, der per SMS an dein Handy gesendet wird, oder um einen Code, der von einer Authentifizierungs-App generiert wird. Durch die Verwendung von 2FA kannst du die Sicherheit deiner WordPress-Website deutlich erh├Âhen, da es f├╝r Angreifer sehr viel schwieriger ist, Zugang zu deinem Konto zu erhalten, selbst wenn es ihnen gelingt, Ihr Passwort zu erraten.

Verwende ein Sicherheits-Plugin

Es gibt viele Sicherheits-Plugins f├╝r WordPress, die deine Website vor verschiedenen Bedrohungen sch├╝tzen k├Ânnen. Diese Plugins k├Ânnen Funktionen wie Malware-Scans, Firewalls, Brute-Force-Schutz und vieles mehr bieten. Das k├Ânnen schlanke Plugins wie Limit Login Attempts Reloaded sein, die die Login-Versuche beobachten und einschr├Ąnken k├Ânnen oder umfangreiche Sicherheitsl├Âsungen wie WordFence.

Es ist eine gute Idee, einen Sicherheits-Plugin zu verwenden, um eine zus├Ątzliche Schutzschicht f├╝r deine Website zu schaffen. Achte darauf, dass es ein seri├Âses Plugin ist, welches aus dem offiziellen Verzeichnis stammt.

Sei sparsam bei der Vergabe von Benutzerrechten

WordPress hat eine einfache Benutzerverwaltung, die in der Standardinstallation f├╝nf Benutzergruppen mit verschiedenen Rechten kennt:

Die Benutzergruppen in WordPress (Screenshot von Vladimir Simovi─ç)
Die f├╝nf Benutzergruppen in der Standardinstallation von WordPress.
  1. Abonnent kann sich lediglich anmelden und eigenes Profil verwalten.
  2. Mitarbeiter kann eigene Beitr├Ąge verfassen, diese aber nicht ver├Âffentlichen.
  3. Autor ist ein selbstst├Ąndiger Mitarbeiter, der eigene Beitr├Ąge verfassen und ver├Âffentlichen kann.
  4. Redakteur ist eine Art Stellvertreter des Admins. Er kann Beitr├Ąge und Seiten verfassen und ver├Âffentlichen. Er kann die Beitr├Ąge von Mitarbeitern ver├Âffentlichen und auch die Beitr├Ąge von Autoren ver├Ąndern.
  5. Die Rechte des Administrators hat die Rechte aller anderen Gruppen. Zus├Ątzlich dazu ist er der einzige, der die WordPress-Installation technisch betreuen kann. 

Vergebe jedem Beteiligten so wenige Benutzerrechte wie m├Âglich. Nicht jeder soll die Admin-Rechte bekommen. Die Admin-Rechte sollten nur die Personen bekommen, die auch die Installation technisch betreuen. Wer nur Beitr├Ąge bzw. Blogartikel ver├Âffentlichen soll, f├╝r den ist das Konto als Autor v├Âllig ausreichend.

Fazit: mehr Sicherheit bei WordPress ist m├Âglich

Zusammenfassend l├Ąsst sich sagen, dass es mehrere Ma├čnahmen gibt, die du ergreifen kannst, um die Sicherheit deiner WordPress-Website zu verbessern. Durch die Verwendung der oben genannten Ma├čnahmen, kannst du das Risiko, dass deine Website gekapert und kompromittiert wird, erheblich verringern. Denke daran, dass die Sicherheit deiner WordPress-Website nicht nur f├╝r deinen eigenen Schutz wichtig ist, sondern auch f├╝r den Schutz der Besucher und f├╝r den Ruf deines Unternehmens.

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