More women, no cry: Die Initiative „ngGirls“ begeistert Frauen fürs Programmieren

More women, no cry: Die Initiative „ngGirls“ begeistert Frauen fürs Programmieren

„Mehr Frauen in der IT“: Diese Forderung geistert regelmäßig durch die Presse und wird aufgrund der großen Nachfrage nach Programmierern stetig lauter. Gleichzeitig sind Frauen in der IT-Branche noch immer kaum zu finden: Eine aktuelle Studie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zeigt, dass gerade einmal 17,4 Prozent der Bewerbungen auf offene Stellen im IT-Bereich von Frauen stammen.

Woran liegt das? Und wo kann man ansetzen, Mädchen und Frauen für das Programmieren zu begeistern? Diese Fragen  hat sich auch unser Kollege Robert aus dem STRATO Webdesign gestellt.  Seit ein paar Monaten engagiert er sich für die Initiative ngGirls und unterstützt als Mentor  Programmier-Workshops. Aktuell steht er in den Startlöchern für den nächsten Termin am 15. Juli in Berlin.

ngGirls ist nicht nur was für Mädchen

Anders, als der  Name vermuten lässt, richtet sich die Initiative ngGirls nicht nur an Frauen: Egal ob Frau oder Mann, Profi oder blutiger Anfänger – alle potenziellen Nachwuchsprogrammierer dürfen mitmachen. „Wir sind davon überzeugt, dass die IT von einer hohen Vielfalt profitiert. Leider ist das Programmieren auch im Jahr 2017 noch immer eine Männerdomäne. Wir wollen daran mitwirken, dass sich das ändert“, so Robert.

ngGirls wurde 2016 von Shmuela Jacobs in Tel Aviv ins Leben gerufen. Die Informatikerin machte selbst die Erfahrung, wie wichtig es ist, eigene Fähigkeiten in einem vorurteilsfreien Rahmen ausprobieren zu können und so ungeahnte Talente zu entdecken. Diese Unterstützung möchte sie nun im Rahmen ihrer Initiative ngGirls an andere weitergeben. In offenen Workshops können Teilnehmerinnen lernen, wie man programmiert, oder ihre vorhandenen Programmierkenntnisse ausbauen. Und das weltweit: Bislang gab es unter anderem Workshops in Brasilien, Israel, Dänemark, Deutschland und den USA.

Im Angular-Workshop steht die Praxis im Mittelpunkt

In den ngGirls Workshops arbeiten die Teilnehmerinnen mit dem Open-Source-Framework Angular und bauen innerhalb eines Tages ihre erste eigene Web-Applikation – eine ToDo-Liste. Der praktische Teil steht dabei im Fokus: Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Web-Entwicklung geht es direkt los und die Teilnehmerinnen arbeiten sich Schritt für Schritt durch das Tutorial. Dabei werden sie von einem Mentor unterstützt.

ToDo-Liste
Das Ergebnis eines Programmiertages: So sieht die fertige ToDo-Liste aus, die die Teilnehmerinnen im ngGirls-Workshop programmieren.

Hilfreich für die Teilnahme am Workshop sind erste Kenntnisse in HTML, CSS und JavaScript. Keine Sorge: Interessierte ohne Vorkenntnisse können sich mit kostenlosen Online-Tutorials wie beispielsweise Codeacademy vorbereiten und bekommen zusätzlich Unterstützung durch ngGirls.

Mentor und STRATO Kollege Robert
Robert im Einsatz als Mentor: Am Anfang eines jeden Workshops erklärt er die Grundlagen des Open-Source-Frameworks Angular.

„Unser Motto bei ngGirls lautet ‚Wir helfen uns gegenseitig’. Ich sage den Teilnehmerinnen direkt am Anfang, dass sie jederzeit fragen können, wenn sie alleine nicht weiterkommen“ erklärt Robert und ergänzt mit einem Grinsen: „Googeln gehört zum Handwerkszeug eines jeden Entwicklers.“

Sei dabei: Am 27. Mai findet der nächste Workshop in Berlin statt

Bis zum 20. Mai hast Du Zeit, Dich für den nächsten Workshop der ngGirls in Berlin anzumelden. Alle Informationen dazu findest Du auf der Website der ngGirls.
„Jeder ist willkommen“, so Robert. „Speziell für den Workshop in Berlin sind wir auch noch auf der Suche nach Teilnehmerinnen und Mentoren, die vor Ort unterstützen.“

Du bist bereits ein IT-Nachwuchstalent oder hast Lust, das IT-Business von der Pike auf zu lernen? Wir haben offene Stellen in verschiedenen Bereichen und bieten ein Duales Studium an: www.strato.de/karriere

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