Wie ist Google Analytics gemäß Datenschutz zu benutzen?

Grundlagen von Google Analytics

Google Analytics ist das am häufigsten angewendete Tracking-Tool für Webseiten. Die Web-Analysen, die Google Analytics liefert, dienen der Optimierung von Webseiten, einschließlich der Suchmaschinenoptimierung als ein Schwerpunkt im Bereich des Online-Marketings.
Google Analytics unterliegt dem Datenschutz. Seit einem Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom 27. November 2009 ist für Webseitenbetreiber festgelegt, wie Web-Analyse-Dienste nach Datenschutzrichtlinien zu gebrauchen sind. Zusammen mit der Hamburger Datenschutz-Aufsichtsbehörde hat sich Google 2011 auf bestimmte Vorgaben zur rechtssicheren Nutzung von Google Analytics geeinigt. STRATO hat Ihnen die relevanten Informationen zum datenschutzkonformen Einsatz von Google Analytics zusammengefasst.

  • Hilfreiche Infos über Datenschutzrichtlinien bei STRATO
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  • Web-Analysen (Google Analytics) wirksam mit SEO-Tools von STRATO einsetzen
  • Individuelle SEO-Strategie mit dem Tool „rankingCoach“

Google Analytics geregelt nach Datenschutz Recht

Google Analytics geregelt nach Datenschutz Recht

Wer sich bei Google Analytics anmelden will, muss für die Verwendung nach gültigem Datenschutz insgesamt fünf Punkte beachten. So müssen Webseitenbetreiber, erstens, mit Google Inc. einen schriftlichen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes abschließen (§ 11 BDSG – Vertrag). Dieser Vertrag soll einen ordnungsgemäßen Umgang mit den Daten der Nutzer sicherstellen. Der Vertragstext (PDF-Vorlage bei Google) ist vom Webseitenbetreiber mit Unterschrift in zweifacher Ausführung an Google zu senden.

Bei der Nutzung von Google Analytics in Deutschland gelten natürlich die deutschen Datenschutzbestimmungen, nach denen keine vollständigen IP-Adressen der Webseiten-Besucher aufgezeichnet werden dürfen. Die IP-Adressen müssen daher, zweitens, auf Anforderung des Webseitenbetreibers anonymisiert werden. Eine Anonymisierung der IP-Adresse gelingt über eine Erweiterung des Tracking-Codes mit „anonymizeIp“ auf jeder Seite mit Analytics-Einbindung (den Quellcode gibt es auf der Developer-Seite von Google). Die Anonymisierungsfunktion gewährleistet, dass die letzten 8 Bit der IP-Adressen gelöscht werden. Durch diese IP-Maskierung wird ausgeschlossen, dass personenbezogene Daten erfasst werden können.


Datenschutzrichtlinien für Google Analytics

Webseitenbetreiber müssen, drittens, den Nutzern ihrer Webseite die Möglichkeit zum Widerspruch gegen die Erfassung von Nutzungsdaten einräumen. Hierzu ist in der Datenschutzerklärung ein Opt-Out-Cookie zu implementieren, mit der Nutzer der Aufzeichnung ihrer Daten entgegenwirken können. Webseitenbetreiber müssen die Nutzer außerdem in der Datenschutzerklärung über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen von Google Analytics aufklären wie auch auf das Widerspruchsrecht gegen die Datenerfassung durch Google Analytics hinweisen.

In die Datenschutzerklärung soll, viertens, eine Verlinkung auf ein entsprechendes Deaktivierungs-Add-on von Google eingebunden werden, das wenn es von Nutzern angeklickt wird, weitere Ausführungen durch Google Analytics unterbindet (Browser Add-on zur Deaktivierung von Google Analytics). Das Add-on ist mittlerweile bei allen Browsertypen verfügbar.

Nach den neuen Richtlinien beim Google Analytics Datenschutz sind alle Webseitenbetreiber, fünftens, dazu verpflichtet, alle bisher unrechtmäßig erhobenen Daten zu löschen. Diese Altdaten können Webseitenbetreiber löschen, indem sie ihr bestehendes Google-Analytics-Profil schließen und daraufhin einen neuen Account eröffnen (Weitere Informationen zur Profil-Löschung sind auf der Google-Supportseite zu finden).


Google Analytics rechtskonform auf Webseiten nutzen

Google Analytics rechtskonform auf Webseiten aus dem STRATO-Hosting nutzen

Die Vorgaben im Google Analytics Datenschutz gelten für beide Betriebsstandards von Google Analytics. Dem jeweiligen Tracking-Code beim klassischen Google Analytics wie auch beim Universal Google Analytics muss beispielsweise zum Zwecke der IP-Anonymisierung die „anonymizeIp“-Zeile hinzugefügt werden. Andernfalls wird der Google Analytics Tracking-Code nicht als rechtskonform betrachtet. Web-Analyse-Dienste müssen seit dem 30. Mai 2013 nach den Datenschutzregelungen umgestellt sein.

Die Vorteile der Google Analytics APIs oder anderer Web-Analyse-Tools für die Optimierung von Webseiten sind offensichtlich. Webseitenbetreiber werden daher kaum umhinkommen, sich an das geltende Datenschutz Recht zu halten. Wichtig ist die Einhaltung der Vorgaben der Aufsichtsbehörde besonders beim Einsatz von Google Analytics im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung. Erst mit einer datenschutzgerechten Web-Analyse kann die Arbeit mit Online-Marketing-Tools richtig gestartet werden. Wenn Sie mit einem Hosting-Paket von STRATO Ihre Webseite erstellen, steht Ihnen zum Beispiel die SEO-Software „rankingCoach“ aus den Partner-Specials zur Verfügung. Mit diesem virtuellen SEO-Trainer können Sie die Ergebnisse Ihrer Web-Analyse direkt in Optimierungsstrategien an Ihrer Webseite umsetzen. Sie können außerdem Ihr Profil bei Google Analytics mit Ihrem Google AdWords-Konto verknüpfen und so von Google Analytics den Erfolg Ihrer Google Anzeigen ermitteln lassen. Schauen Sie in die Hosting-Angebote, STRATO unterstützt Sie auch bei Ihren AdWords-Kampagnen.

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