Statische und dynamische Websites im Vergleich

Statische und dynamische Websites im Vergleich

Es gibt viele Arten von Websites, die jedoch alle in eine von zwei Kategorien passen: Sie sind statisch oder dynamisch. In diesem Artikel erfährst Du alles über die Unterschiede. Finde heraus, wann sich statische Websites besser eignen und wann dynamische.

Was ist eine statische Website?

Einen Hinweis auf die Antwort findest Du bereits im Begriff. Eine statische Website besteht größtenteils aus sogenanntem “statischen” Content. Das bedeutet, die Inhalte der Seite wurden mittels Code – HTML, CSS oder manchmal JavaScript – in eine Datei programmiert. Diese Datei wird direkt auf der Website angezeigt. Daher bieten sich statische Websites dann an, wenn die Inhalte nur selten verändert werden müssen. Sie eignen sich darüber hinaus, wenn Du an schnellen Ladezeiten interessiert bist.

Um diese Websites zu verändern, musst Du direkt mit dem Code in der Datei auf Deinem Desktop arbeiten. Anschließend wird diese veränderte Datei erneut bei Deinem Hosting-Anbieter hochgeladen. Es gibt aber hilfreiche Programme, die Dir bei der Erstellung statischer Websites helfen. Mehr dazu erfährst Du auch in unserem Blogartikel zu Static Site CMS.

Wie funktioniert eine dynamische Website?

Im Gegensatz zu ihrem statischen Pendant beziehen dynamische Websites ihre Inhalte und Daten von verschiedenen Quellen. Das erfolgt vor allem mit der Hilfe von Servern, auf denen Codes aus PHP oder JavaScript (über Node.js) liegen. Diese werden miteinander und mit relevanten Dateien verbunden. Viele Webdienste und Applikationen, die Du vielleicht auch nutzt, basieren auf dynamischen Websites: Google Drive, Facebook, Online-Maildienste und viele mehr.

Dynamische Websites rufen Daten ab, während sie online sind. Sie eignen sich also vor allem für interaktive, funktionelle Verwendungen, darunter Webshops, Websites mit Benutzerkonten etc. Auch bei STRATO gibt es mehrere Möglichkeiten, dynamische Websites zu erstellen. Wir bieten zum Beispiel WordPress-Hosting, einen Webshop und unseren Homepage-Baukasten an.

Welche Gemeinsamkeiten haben statische und dynamische Websites?

Beide Seiten basieren vorrangig auf den gleichen Auszeichnungssprachen, häufig HTML und CSS, vor allem für das Frontend. Bei dynamischen Websites kommen noch Server-Side Programmiersprachen hinzu, etwa PHP oder Python.

Beide Varianten sind in der Lage, große Mengen von Inhalten zu verarbeiten und darzustellen. Außerdem eignen sich statische und dynamische Websites gleichermaßen für das Erstellen von responsiven Websites, die sich automatisch dem Gerät anpassen, über das sie abgerufen werden – ob Laptop, Tablet oder Smartphone. Das klingt zwar dynamisch, da die Responsivität aber von HTML oder CSS gesteuert wird, funktioniert die Anpassung auch bei statischen Websites.

Wenn Du Dich dafür entscheidest, eine Website ohne hilfreiche Tools oder Programme zu bauen, benötigst Du in jedem Fall Entwicklungs- und Programmierkenntnisse. Alternativ bieten sich sogenannte Content Management Systeme (kurz CMS) an, die Dir die Arbeit erleichtern. Dazu zählen auch die bereits oben genannten Produkte von uns. Auch statische Websites können mit einem CMS erstellt werden, es geht aber auch mit einem Programm wie Hugo oder Jekyll.

Vorteile statischer Websites

Da statische Websites relativ einfach gestaltet sind, benötigst Du nicht so viel Erfahrung im Bereich der Entwicklung, wenn Du sie komplett selber erstellen willst. Es reicht bereits ein einfaches Textprogramm, um eine HTML- oder CSS-Datei zu programmieren. Das eignet sich, wenn Du nur basale Erfahrungen hast und eine simple, informative Website gestalten möchtest. Das sieht bei dynamischen Websites anders aus, da Du hier noch Kenntnisse von Backend-Programmiersprachen benötigst.

Ein weiterer Vorteil ist, dass statische Websites deutlich schneller laden. Die Ladezeiten werden zum Beispiel von Google gemessen. Schnell ladende Websites können also einen Vorteil haben, wenn es darum geht, bei Google gut zu ranken.

Vorteile dynamischer Websites

Dynamische Websites sind funktionaler, interaktiver und leichter zu verwenden. Sie eignen sich dann hervorragend, wenn Du Inhalte häufig änderst, oder wenn sich die Besucher durch verschiedene Unterseiten klicken.

Ein Beispiel: Die Kategorie “Neuigkeiten” ist auf Websites fast immer dynamisch. Nur so ist gewährleistet, dass Neuigkeiten einfach hinzugefügt und als erstes angezeigt werden, ohne dass die entsprechende Seite immer wieder komplett neu hochgeladen werden muss.

Wenn Du einen Baukasten oder ein CMS wie WordPress verwendest, ist die Gestaltung deutlich einfacher als das Erstellen statischer Websites mit HTML oder CSS. Du kannst Dich einfach in den User-Bereich einloggen und die Änderungen im Handumdrehen selber vornehmen. Allerdings hast Du dabei nicht komplett freie Gestaltungsmöglichkeiten.

Statische vs. dynamische Websites: Fazit

Für welche Website Du Dich entscheidest, hängt letztendlich von dem Verwendungszweck ab und über wie viel Wissen du verfügst. Auch der Zeitfaktor spielt eine Rolle.

Wenn Du eine Website erstellen willst, die maximal drei Unterseiten hat und der Meinung bist, dass sich die Inhalte nur selten ändern, passt eine statische Website gut zu Deinen Bedürfnissen. Sie lädt schnell und verhilft Dir zu einem besseren Ranking bei Google, was zu mehr Besuchern führt.

Wenn Du aber mehr Funktionen willst – sei es für einen Webshop, einen Blog, eine Vereinswebsite oder ein Forum – empfiehlt sich eine dynamische Website. So kannst Du Inhalte schnell und einfach verändern. Das bietet sich auch dann an, wenn die User der Website ebenfalls für Veränderungen der Inhalte sorgen: Durch ihre Nutzerprofile, Bestellungen, Kommentare oder Terminbuchungen.

Eine dynamische Website ohne Hilfe zu erstellen, kann aber schnell zeit- und kostenintensiv werden. Darum bietet sich ein Produkt an, das Dir einen Großteil der Arbeit abnimmt. Etwa WordPress, ein Homepage-Baukasten oder ein Webshop. Bei STRATO findest Du für all Deine dynamischen Anliegen das passende Produkt. So kannst Du auch ohne Vorkenntnisse schnell loslegen und schon bald Deine eigene Website online stellen.

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  1. Avatar

    Lukas Jozefaciuk sagte am

    Hallo,
    wollte nur mitteilen, dass man diesen Satz verbessern kann.

    HTML und CSS sind keine Programmiersprachen (eher Auszeichnungssprachen), wenn dem so wäre, dann könnte man mit diesen z.B. einfache arithmetische Operationen ausführen. Danke

    Bezogen auf die Stelle

    „Beide Seiten basieren vorrangig auf den gleichen Programmiersprachen, häufig HTML und CSS“

    Antworten

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