Shortcodes: So lässt Du WordPress für Dich arbeiten

Shortcodes: So lässt Du WordPress für Dich arbeiten

WordPress-Shortcodes sparen beim Schreiben von Blogbeiträgen viel Arbeit bei wiederkehrenden oder dynamisch erzeugten Text-Elementen. Im Workshop lernst Du, mit PHP-Grundkenntnissen eigene Shortcodes zu erstellen und zu nutzen.

Ein Shortcode ist ein Kurzbefehl, den Du beim Schreiben eines Blog-Beitrags in den Text einfügst. WordPress ersetzt diesen Shortcode im Beitrag dann automatisch durch Inhalte, die du an anderer Stelle definierst. Du schreibst also beispielsweise den Shortcode [­autor­] und Deine Leser sehen dann an dieser Stelle im Text Deinen Namen. Was zunächst unspektakulär klingt, eröffnet Dir ganz erstaunliche Möglichkeiten und erspart viel Arbeit. Der Workshop zeigt, wie Du Shortcodes erstellst und was Du damit alles erreichen kannst.

Im einfachsten Fall ist ein Shortcode, wie eben schon gesehen, nur Platzhalter für Text: Du schreibst beispielsweise [­sponsor-hinweis­] und Dein Leser sieht „Dieser Beitrag wurde von Sponsoren unterstützt.“ Das ist praktisch, wenn du denselben Textbaustein vielfach wiederverwendest. Shortcodes können aber viel mehr, denn sie führen PHP-Code aus, der bis hin zu umfangreichen Anwendungen wie Bildergalerien oder zum Einbetten externer Medienelemente reichen kann.

Veränderliche und dynamische Elemente in Blog-Beiträgen

Das eigentlich geniale aber ist, dass Du nachträglich verändern kannst, was an Stelle des Shortcodes angezeigt werden soll. Beispielsweise bindest Du mit einem Shortcode Werbung in Deine Beiträge ein und wenn Du das Werbebanner gegen ein neues austauschen willst, bearbeitest Du nur den zugehörigen PHP-Code. Die Beiträge, in denen Du den Shortcode verwendet hast, musst Du dazu jedoch nicht einzeln bearbeiten. Das ist besonders praktisch, wenn ein Shortcode in sehr vielen Beiträgen vorkommt.

Noch besser: Du kannst mit Shortcodes auch dynamisch erzeugte Inhalte anzeigen, beispielsweise die jeweils aktuellen News, die zum Thema eines Beitrags passen oder das aktuelle Wetter in der Stadt, über die Du in einem Beitrag geschrieben hast.

Mehr als einfache PHP-Grundkenntnisse sind dazu übrigens nicht nötig, denn für zahlreiche Anwendungsfälle findest Du im Internet fertige Shortcodes, die Du nur kopieren musst. Einige wenige Shortcodes wie [­caption­] oder [­gallery­] bringt WordPress selbst bereits mit und viele Themes beinhalten ebenfalls schon nützliche, sofort einsatzbereite Shortcodes.

Wie sieht die Struktur eines Shortcodes aus?

Ein Shortcode ist eine Anweisung in eckigen Klammern, im einfachsten Fall also:

[­beispiel-shortcode­]

So fügst Du einen Shortcode beim Schreiben eines Beitrags in WordPress ein.
So fügst Du einen Shortcode beim Schreiben eines Beitrags in WordPress ein.

Mit Shortcodes kannst Du aber auch Parameter an den zugehörigen PHP-Code übergeben, beispielsweise:

[­beispiel-shortcode param1=“beispiel1″ param2=“beispiels2″­]

WordPress selbst verwendet diese Variante im [­gallery­]-Shortcode für Bildergalerien, wo Parameter beispielsweise beinhalten, welche Bilder in einer Galerie angezeigt werden sollen.

Eine weitere  Variante von Shortcodes hat einen Anfangs- und ein End-Tag, die einen Content-Bereich umschließen, auf den der Shortcode angewandt wird:

[­beispiel-shortcode­] normaler Text im Blogbeitrag [­/shortcode­]

Diese Variante wendet WordPress selbst in seinem [­caption­]-Shortcode für Bildunterschriften an. Dieser Shortcode mit öffnendem und schließendem Tag ist natürlich auch mit Parametern kombinierbar.

Wie erstellst Du einen eigenen Shortcode?

Eine-Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du einen eigenen Shortcode erstellst, haben wir in einem PDF-Dokument zum Download zusammengefasst. Es enthält auch Code-Beispiele, praktischen Tipps zu Shortcodes und Hinweise auf einige Plugins, die Deine Arbeit mit Shortcode vereinfachen.

 

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