Nach dem Motto „energieeffizient und klimaschonend handeln“ haben wir unseren Energieverbrauch drastisch gesenkt und betreiben unsere Rechenzentren seit 2008 mit klimaneutraler Laufwasserkraft der NaturEnergie AG. Darüber hinaus engagieren wir uns in der weltweiten Initiative „The Green Grid“, um die Energieeffizienz in Rechenzentren zu steigern.
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Aktiv gegen Kostenexplosion und steigenden Energieverbrauch
Strom stellt den größten Kostenfaktor im Rechenzentrumsbetrieb dar. Deshalb entscheiden sich viele IT-Dienstleister für billigen Strom, der in Atom- oder Kohlekraftwerken erzeugt wird. Doch was nützt es, mit billigem Strom kurzfristig Kosten zu sparen? Langfristig kann nur bestehen, wer weniger Energie verbraucht. Bei STRATO tun wir das vor allem in den drei Bereichen Hardware, Gebäudetechnik und Software.
Leistungsfähige und energieeffiziente Hardware
Bei der Hardware setzen wir auf die neueste energiesparende Technik namhafter Anbieter wie Sun und AMD. So beinhaltet die Shared Webhosting Plattform hocheffiziente Server, die auf Prozessorbasis bis zu 90 Prozent energieeffizienter sind als das Vorgängersystem. Dedizierte Server statten wir wenn möglich mit den neuesten AMD Prozessoren aus der Highly Efficient Serie aus.

Punktgenaue Kühlung
Die Server stehen sich in Reihen gegenüber; mit Türen an den Enden und einem Dach bilden sie einen „kalten Gang“. In diesen Gang wird exakt die benötigte Menge an Kühlluft eingeblasen. Die kalte Luft wird von den Servern angesaugt und befördert deren überschüssige Wärme in den „warmen Gang“, wo die Server Rücken an Rücken stehen. Dort steigt die warme Luft auf und wird an der Decke wieder von den Kühlaggregaten angesaugt. Ein ausgeklügeltes Messsystem stellt einen effizienzen Betrieb sicher. Diese „Kaltgangeinhausung“ ermöglicht es, gezielt die Server zu kühlen und nicht das gesamte Rechenzentrum. Allein mit dieser Maßnahme sparen wir mehr als 30 Prozent Energie im Vergleich zu einem herkömmlichen Rechenzentrum.
Software nach Maß
Mit leistungsoptimierter und passgenauer Software sparen wir viel Energie. Das Betriebssystem Solaris 10 zum Beispiel ist genau auf die Anforderungen unserer Shared Webhosting Plattform ausgerichtet und arbeitet im Vergleich zum Vorgängersystem rund 30 Prozent effizienter. Wir entwickeln Software immer so, dass sie besonders effizient ist: Je weniger Rechenschritte wir brauchen, um zu einem Ergebnis zu kommen, desto weniger Strom verbrauchen wir.
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Eigenentwicklungen
Wir stellen hohe Ansprüche an die Komponenten, die wir einsetzen – teilweise gibt es keine entsprechende Hardware, sodass wir sie selber entwickeln müssen. Beispielsweise haben wir ein Server-Netzteil bauen lassen, das auch im Teillastbereich einen Wirkungsgrad von 85 Prozent ausweist – das gab es zuvor nicht. Von unseren Entwicklungen profitiert sogar die gesamte Branche: Dieses Netzteil ist inzwischen auf dem freien Markt erhältlich.

Weltweit für Energieeffizienz in der IT
Wir möchten Energieeffizienz transparent und vergleichbar machen. Deshalb haben wir uns der internationalen Initiative „The Green Grid“ angeschlossen, unser Vorstand für Technologie und Innovation, René Wienholtz, ist Mitglied im achtköpfigen Advisory Council von The Green Grid. In The Green Grid arbeiten wir gemeinsam mit Hardware-Produzenten, Universitäten und internationalen Organisationen daran, verbindliche Maßstäbe für Energieeffizienz im Rechenzentrum zu definieren.. Mit der so genannten Power Usage Efficiency ist uns das bereits gelungen: Diese Messzahl findet sich als Richtwert im European Code of Conduct on Data Centres Energy Efficiency und besagt, wie effizient die Sekundärtechnik wie Klima, unterbrechungsfreie Stromversorgung und weitere Komponenten im Vergleich zur IT-Ausrüstung ist.
Naturenergie
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